BAD BOCKLET

Ziel: Bad Bocklet zu einer Marke machen

Wahlen: Den Kur- und Fremdenverkehrsverein führen (von links) Martin Eisenmann, Dieter Kunzmann, Matthias Schmitt, Gregor Kunzmann sowie Margrit Kleinhenz und Burkhard Trümbach. Foto: Sigismund von Dobschütz

Es war eine schwierige Geburt, aber jetzt hat das Kind einen Namen: Martin Eisenmann (33), Einzelhandelskaufmann und Informatiker, heißt der neue Vorsitzende des Kur- und Fremdenverkehrsvereins Bad Bocklet. Neuer Schriftführer ist Hotelier Gregor Kunzmann (28).

Mit dessen Vater Dieter Kunzmann als stellvertretenden Vorsitzenden und Matthias Schmitt als Kassier sowie den Beisitzern Margrit Kleinhenz und Burkhard Trümbach ist die Zukunft des Kurvereins für die nächsten drei Jahre gesichert. Noch zum Jahresende schien es fast, als werde sich kein neuer Vorsitzender für den 1928 gegründeten Verein finden, nachdem Joachim Zehnter nach neunjähriger Amtszeit Ende 2011 seinen Stuhl freigemacht hatte. Doch man man fand in Eisenmann schließlich einen jungen und engagierten Neubürger, der „noch die nächsten 30 Jahre sein Geschäft weiterbetreiben“ will.

Der neue Vorsitzende stammt aus Retzbach (Main-Spessart) und kam erst vor fünf Jahren ins Staatsbad, wo sich zunächst Ehefrau Doris als Apothekerin mit der Brunnen-Apotheke selbstständig machte. Ehemann Martin übernahm dort das Kaufmännische und eröffnete vor zwei Jahren zusätzlich den Bücher-Pavillon an der Promenade.

Er wolle Bad Bocklet zu einer Marke machen, gab Eisenmann als Ziel für die nächsten Jahre vor. Mit dem Motto „Wir sind Bad Bocklet“ wolle er ein gemeinsames Denken und Handeln fördern, denn nicht allein der Kurvereinsvorstand sei für das Wohl des Staatsbades verantwortlich. Umso mehr bedaure er, dass „heute viele nicht in der Versammlung sind, die ich gern dabei hätte“. Eisenmann forderte alle Bockleter auf, mit Verbesserungsvorschlägen zu ihm zu kommen.

„Die Gäste müssen merken, dass Bad Bocklet etwas Besonderes ist.“ Viele junge Unternehmer hätten bereits in den vergangenen Jahren investiert. Er sei sich aber bewusst, dass eine Neuausrichtung des Kurortes einige Jahre brauche. Mit seinen Vorstandskollegen wolle er Ziele erarbeiten und künftig in regelmäßigen Rundschreiben die Mitglieder auf dem Laufenden halten.

Auch wolle er mit dem Vorstand eine neue Vereinssatzung erarbeiten. Die jetzige sei aus dem Gründungsjahr 1928 der Inhalt unbekannt. Ein neuer Entwurf solle auf der nächsten Jahresversammlung den Mitgliedern zur Diskussion vorgestellt werden.

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