Oerlenbach

Absage der Gespräche

Wegen der Corona-Pandemie gibt es das Treffen in Oerlenbach heuer nicht.
Feststimmung in der Hegler-Halle bei den Gesprächen im vergangenen Jahr.  Foto: Werner Vogel/Archiv       -  Feststimmung in der Hegler-Halle bei den Gesprächen im vergangenen Jahr.  Foto: Werner Vogel/Archiv
Feststimmung in der Hegler-Halle bei den Gesprächen im vergangenen Jahr. Foto: Werner Vogel/Archiv

Die für den 26. Mai geplanten 21. Oerlenbacher Gespräche müssen mit Rücksicht auf die aktuelle Corona Pandemie zum Schutz aller Beteiligten abgesagt werden, teilten die Verantwortlichen mit. Vor 20 Jahren wurden die "Oerlenbacher Gespräche" mit einer Zentralveranstaltung anlässlich des Verfassungsjubiläums "50 Jahre Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland" ins Leben gerufen. Seither veranstalten die Großgemeinde Oerlenbach und das Bundespolizeiaus- und -fortbildungszentrum Oerlenbach (BPOLAFZ OEB) gemeinsam jährlich die "Oerlenbacher Gespräche". Diese öffentliche Gesprächsrunde ist Ausdruck eines besonderen bürgerschaftlichen Engagements sowie der Verbundenheit der Region mit den Werten des Grundgesetzes. Im vergangenen Jahr referierte der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesministerium des Innern und für Bau und Heimat, Stephan Mayer , zu dem Thema "Grenzpolizeiliche Aufgaben der Zukunft - ein Ausblick".

Im Landkreis erfreut sich die Veranstaltung regelmäßig großer Beliebtheit in der Bevölkerung und den unterschiedlichsten Behörden und hätte in diesem Jahr zum 21. Mal stattgefunden, heißt es in der Mitteilung weiter. Der neue 1. Bürgermeister der Großgemeinde Oerlenbach Nico Rogge, der bis vor kurzem selbst noch bei der Bundespolizei in Oerlenbach beschäftigt war, und der Leiter des BPOLAFZ OEB, Polizeidirektor Ralf Wiegand, waren sich einig, dass die Oerlenbacher Gespräche mit Rücksicht auf die derzeitige Lage im Zusammenhang mit dem Coronavirus in diesem Jahr nicht stattfinden können.

"Als ehemaliger Angehöriger der Bundespolizei und nun 1. Bürgermeister der Großgemeinde hätte ich mich natürlich sehr auf diese Veranstaltung gefreut. Der Schutz unserer Bürgerinnen und Bürger steht in dieser schwierigen Zeit für mich jedoch an erster Stelle", so der Bürgermeister weiter. Polizeidirektor Ralf Wiegand ergänzte: "Als Großgemeinde und Bundespolizei sind wir uns unserer Verantwortung für die Besucher der Oerlenbacher Gespräche bewusst. Daher haben wir im Sinne der Gesundheit aller Beteiligten gemeinschaftlich entschieden, die Veranstaltung in diesem Jahr nicht durchzuführen."

Für die diesjährige Veranstaltung hatte der frühere EU-Kommissar und Ministerpräsident von Baden-Württemberg Günther Oettinger seinen Vortragsauftritt zugesagt.

Der Erster Bürgermeister Nico Rogge und Polizeidirektor Ralf Wiegand bedauern, die Oerlenbacher Gespräche in der langjährigen gemeinsamen Tradition nunmehr seit ihrer Gründung, zum dritten Mal nicht durchführen zu können. Beide sehen aber zuversichtlich nach vorne und haben sich fest vorgenommen, die Veranstaltung nach dem Ende der Pandemie wieder aufleben zu lassen. red

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