Hammelburg

Angehende Bundespolizisten arbeiten bei der Hammelburger Lebenshilfe mit

Polizeimeisteranwärter des Bundespolizeiaus- und -fortbildungszentrums Oerlenbach besuchen die Lebenshilfe Werkstatt in Hammelburg.
Viktoria Leber (Mitte) erklärt den Polizeianwärterinnen Esra Demir und Saskia Stieb wie die Teile montiert werden müssen.Foto: Arkadius Guzy
Viktoria Leber (Mitte) erklärt den Polizeianwärterinnen Esra Demir und Saskia Stieb wie die Teile montiert werden müssen.Foto: Arkadius Guzy

Einen Tag lang haben 22 Polizeimeisteranwärter des Bundespolizeiaus- und -fortbildungszentrums Oerlenbach die Arbeit in der Lebenshilfe Werkstatt Hammelburg miterlebt. Die angehenden Polizisten im Alter zwischen 18 und 34 Jahren konnten in den einzelnen Gruppen mithelfen.

Ein solches Sozialprojekt ist im ersten Dienstjahr im Rahmen der Ausbildung vorgesehen, wie Florian Röthlein vom Oerlenbacher Aus- und Fortbildungszentrum sagte. Dafür wählen Ausbilder zusammen mit den Anwärtern eine Einrichtung. Da Florian Röthlein aus Hammelburg kommt und sein Bruder Sven Röthlein Gruppenleiter in der Werkstatt ist, bot sich die Hammelburger Lebenshilfe an. Der Kontakt ergab sich quasi von selbst.

Die Lebenshilfe in Schweinfurt ist häufiger Ziel der Projekttage. Und auch in der Hammelburger Werkstatt war die Bundespolizei bis vor einigen Jahren häufiger zu Gast, wie Werkstattleiter Thomas Porkristl erklärte.

Die Polizeianwärter bekamen zunächst einen Rundgang durch die Einrichtung, dann durften sie in den verschiedenen Gruppen mitarbeiten. Jeweils ein bis zwei von ihnen saßen dort an der Seite der Beschäftigten und ließen sich von diesen und den Gruppenleitern die Aufgaben erklären, zum Beispiel die Verpackung oder die Montage von Teilen.

Polizeianwärter Niklas Fischer äußerte sich nach dem Rundgang besonders von der Holzgruppe und den von ihr gefertigten Hochsitzen beeindruckt. "Es ist gut, dass es so eine Einrichtung gibt", sagte seine Kollegin Esra Demir. Der Einblick bei der Lebenshilfe sei interessant.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen stand am Nachmittag ein Fußballspiel auf dem Programm. Die Polizeianwärter und die Beschäftigten bildeten gemischte Mannschaften. Laut Florian Röthlein hatte die Stadt die Saaletalhalle dafür unentgeltlich zur Verfügung gestellt und die Mittelschule verzichtete auf ihren Sportunterricht.

Die Sozialprojekttage sollen den Polizeianwärtern soziale Kompetenzen vermitteln. "Die Sozialprojekte sollen soziale Verantwortung wecken und auf gesellschaftliche Themen aufmerksam machen", erklärte Nico Rogge, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit des Bundespolizeiaus- und -fortbildungszentrums. Die Beschäftigten freuten sich über die Besucher und nahmen sie gleich in ihre Gruppen auf. "Sie erzählten schon Tage vorher von dem anstehenden Besuch", sagte Gruppenleiter Sven Röthlein.

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