Garitz

In Garitz: Der Herr Apotheker nimmt Abschied

Nach 35 Jahren verabschiedet sich Apotheker Rolf Junggeburth aus der Garitzer St. Nepomuk Apotheke.
Auch an seinem 50. Geburtstag stand Rolf Junggeburth in der St. Nepomuk-Apotheke in Garitz. Jetzt hat der 74-Jährige aufgehört.       -  Auch an seinem 50. Geburtstag stand Rolf Junggeburth in der St. Nepomuk-Apotheke in Garitz. Jetzt hat der 74-Jährige aufgehört.
Foto: Privat | Auch an seinem 50. Geburtstag stand Rolf Junggeburth in der St. Nepomuk-Apotheke in Garitz. Jetzt hat der 74-Jährige aufgehört.

Rolf Junggeburth leitete die Apotheke von 1987 bis 2015. Danach übergab der heute 74-Jährige den Staffelstab an seine Nachfolgerin Heike Graetz und reduzierte als angestellter Apotheker seine Tätigkeit. Zum 1. Juli 2022 hat er seinen Dienst vollständig beendet.

Als er zusammen mit seiner Frau, Apothekerin Angela Junggeburth, das erste Mal die Türen der Apotheke in Garitz öffnete, konnte noch keiner ahnen, dass dieses Geschäft für ihn vom Beruf zur Berufung werden sollte. Für viele Kunden war er die erste Anlaufstelle, wenn gesundheitlicher Rat gefragt war.

Engagement, Herzlichkeit und kompetente Beratung, oft auch außerhalb der Öffnungszeiten, zeichneten ihn aus. So war er schnell als der "Herr Apotheker " in dem Bad Kissinger Stadtteil etabliert und gerne gesehen. Und das nicht nur hinter der Ladentheke, sondern auch bei diversen Vereinsaktivitäten. Aus dem gebürtigen Hessen wurde ein geschätzter Wahl-Garitzer.

Angebot erweitert

Mit seinem Team, das ursprünglich nur aus ihm, seiner Frau und einer weiteren Angestellten bestand, erweiterte er die damals noch kleine Apothekenräumlichkeit um ein gut ausgestattetes Labor sowie ein großzügiges und alphabethisch sortiertes Medikamentenlager. All das geschah binnen einer Woche.

Darauf folgte der kontinuierliche Ausbau des Kundenstamms um ein Klinik- und Ärztenetzwerk, für dessen Belieferung er viele Jahre sorgte. Bezeichnend war hier eine stets offene, professionelle und langjährige Zusammenarbeit. Was Kunden und Geschäftspartner sowie Freunde und Familie bis heute besonders an ihm schätzen, ist die selbstlose und ehrliche Art, die sich zu seinem umfangreichen Fachwissen gesellt.

Dass Rolf Junggeburth sich jetzt lieber dem Ruhestand statt der pharmazeutischen Praxis widmet, ist einerseits sicher ein Verlust. Andererseits sei es ihm von Herzen gegönnt, ab jetzt nur noch privat sein Wissen zu teilen, sollte es heißen "Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker ". red

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