Fuchsstadt

Arbeiten am Waldfriedhof

Vor zwei Wochen ging es auf dem Gelände mit den Arbeiten los. Festgelegt wurde jetzt vom Gemeinderat die Gebührensatzung für den Friedhof.
Der Waldfriedhof am Fuchsstädter 'Mühlberg' geht in Kürze in die 'heiße Phase'. Maschinen und Geräte stehen bereits zum Ausbau bereit.       -  Der Waldfriedhof am Fuchsstädter 'Mühlberg' geht in Kürze in die 'heiße Phase'. Maschinen und Geräte stehen bereits zum Ausbau bereit.
Der Waldfriedhof am Fuchsstädter "Mühlberg" geht in Kürze in die "heiße Phase". Maschinen und Geräte stehen bereits zum Ausbau bereit.

In der letzten Ratssitzung in dieser Zusammensetzung, die im Eulentreff stattfand, beschloss das Gremium die Änderung der Gebühren-Satzung für den Waldfriedhof , in dem vor zwei Wochen die Arbeiten begannen. Überschüssige Bäume auf dem Areal wurden entfernt, Maschinen und Geräte zur Bodenbearbeitung stehen bereit.

Die Gebührensatzung änderte der Rat in der Weise ab, dass sich durch die Zahl drei teilbare Belegungsbeträge ergeben, um eine Nutzungs-Verlängerung in Zehn-Jahres-Schritten zu ermöglichen, erklärte Bürgermeister Peter Hart . Die Kosten für einen Baum in der Kategorie 1 belaufen sich demnach auf 4800 Euro, in der Kategorie 2 auf 6900 Euro. Dirk Volz empfahl die Preise für langfristige Belegungen zu senken. Sie seien im Vergleich mit anderen Einrichtungen zu hoch. Mehrere Räte erwarten aufgrund der Entfernungen zu anderen Waldfriedhöfen jedoch keine Konkurrenzsituation. Im Übrigen solle der Naturfriedhof kein Wirtschaftsunternehmen sein, fügte Brigitte Burtchen an.

Die vom Elternbeirat beantragte Erlassung der Kindergartengebühren für den Monat April und auch anteilig für März zurückzuzahlen und ab Mai nicht mehr zu erheben, möchte der Rat auch ändern. Vorgeschlagen wurde, die Kosten für den April - ausgenommen Kinder in Notbetreuung - unabhängig von der künftigen, gesetzlichen Regelung, zurückzuzahlen. Stattdessen bietet die Gemeinde an, in den Monaten Mai, Juni und Juli keine Elternbeiträge einzuziehen. Dem muss der Elternbeirat noch zustimmen.

Keine Körperschaftssteuer fällt für die Wasserversorgungs-Bilanz 2019 an. Der Jahresabschluss für besagtes Jahr beläuft sich in Aktiva und Passiva auf 1,654 Millionen Euro. Der Jahresverlust laut Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung schlagen mit rund 15 000 Euro zu Buche. Der Ausgleich des Jahresverlusts über das Kassenkonto und die bankübliche Verzinsung von Verbindlichkeiten bei der Gemeinde wurde von den Räten ohne Einwände angenommen.

Der einzige Bauantrag , der Neubau eines Gartengerätehauses in der Kapellenstraße, bedurfte einiger Befreiungen von den Festsetzungen, die der Rat einmütig genehmigte.

Der Bürgermeister informierte den Gemeinderat über ein Gespräch mit dem Betreiber der künftigen Windkraftanlagen, "Green City". Demnach wurde die Errichtung der Anlagen am 12. Dezember vorigen Jahres von Seiten des Gesetzgebers zugestimmt, die Ausschreibung folgt im Juli. Baubeginn ist im 3. Quartal 2020. Ab Herbst 2021 sollen dann die Windkrafträder Strom liefern.

Auf verstopfte Kanäle in der Schweinfurter Straße - bedingt auch durch Trockenheit - wies Oliver Lukaschewitsch hin. Sie sollten vorbeugend gesäubert werden, bevor ein Starkregen die Straße überflutet.

Der Ausfall der Verabschiedung des Bürgermeisters und scheidenden Gemeinderäte ist der Pandemie geschuldet. Vize-Bürgermeister Manfred Öftring dankte deshalb namens des Rates Peter Hart mit einer Foto-Collage, die die wichtigsten erledigten Aufgaben seiner Amtszeit zeigte. Öftring stellte das gute Miteinander im Gemeinderat heraus, das trotz manchmal konträrer Meinungen "nie unter die Gürtellinie ging".

Hart, der 30 Jahre dem Gemeinderat angehörte - davon 18 Jahre als Bürgermeister - bestätigte seinerseits das konstruktive Zusammenwirken der Mandatsträger. "Das gemeinsame Bemühen für unsere Ortsbürger hat gezählt. Und deshalb war mir die Arbeit eine Freude . Durch die Beschlüsse des Rats haben wir unser Dorf zukunftsfähig gemacht", betonte er. In der Hoffnung, dass ein gemeinsamer Abschied zu gegebener Zeit möglich ist, wünschte er dem neuen Gremium, das am 1. Mai ins Rathaus einzieht, "Fingerspitzengefühl und eine glückliche Hand".

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