Hammelburg

MP+Asyl in Hammelburg: Wie gerecht ist unsere Abschiebepolitik?

Solomon Chibuike hat sich in Nigeria für die Unabhängigkeit der Region Biafra eingesetzt und wurde verfolgt. Nun droht ihm die Abschiebung, weil die Bundesregierung Nigeria trotz Reisewarnungen als sicher genug einstuft. Wie gerecht ist unsere Abschiebepolitik?
Seit Juni 2019 lebt Solomon Chibuike (Bildmitte) in der Gemeinschaftsunterkunft Hammelburg. Freunde wie Tobias Roepke (links) und Marco Maaß (rechts) versuchen, ihn vor einer Abschiebung nach Nigeria zu bewahren.       -  Seit Juni 2019 lebt Solomon Chibuike (Bildmitte) in der Gemeinschaftsunterkunft Hammelburg. Freunde wie Tobias Roepke (links) und Marco Maaß (rechts) versuchen, ihn vor einer Abschiebung nach Nigeria zu bewahren.
Foto: Ralf Ruppert | Seit Juni 2019 lebt Solomon Chibuike (Bildmitte) in der Gemeinschaftsunterkunft Hammelburg. Freunde wie Tobias Roepke (links) und Marco Maaß (rechts) versuchen, ihn vor einer Abschiebung nach Nigeria zu bewahren.

Wenn Solomon Chibuike von seiner Heimat spricht, füllen sich seine Augen mit Tränen. "In Biafra geht das Töten weiter", erzählt er verzweifelt. Seit 2019 wohnt er in der Gemeinschaftsunterkunft (GU) Hammelburg . "Mein Leben hier ist nutzlos", sagt der Nigerianer und äußert sogar Selbstmord-Gedanken. Davon abgehalten werde er durch seinen christlichen Glauben und die Freunde, die er in der evangelischen Auferstehungskirche Schweinfurt gefunden hat: "Bei so viel Ungerechtigkeit kann ich nicht einfach wegsehen", begründet Tobias Roepke aus Oerlenbach seinen Einsatz für Solomon Chibuike.

Dieser Artikel ist hier noch nicht zu Ende, sondern unseren Abonnentinnen und Abonnenten vorbehalten.

Wenn Sie weiterlesen wollen, können Sie hier unser MP+-Angebot testen.

Wenn Sie bereits MP+-Nutzer sind, loggen Sie sich bitte hier ein.

Wenn Sie die tägliche Zeitung abonniert haben, ist der Zugang für Sie gratis. Jetzt mit Kundennummer registrieren!