Fuchsstadt

Auf den Spuren edler Brände

Bei der Herbstwanderung des CSU- Ortsverbandes Fuchsstadt standen edle Brände im Mittelpunkt.
Herbstwanderung des CSU-Ortsverbandes Fuchsstadt. Foto: Bernd Stöth
Herbstwanderung des CSU-Ortsverbandes Fuchsstadt. Foto: Bernd Stöth

Bei der diesjährigen Herbstwanderung des CSU- Ortsverbandes Fuchsstadt standen edle Brände im Focus. Die Wanderung begann am Ortsbrunnen in Fuchsstadt . Ortsvorsitzender Bernd Stöth begrüßte die Teilnehmer und wies darauf hin, dass es auch in Fuchsstadt hervorragende Brenner gibt. Damit die Veranstaltung auch länger im Gedächtnis bleibt, bekam jeder der Teilnehmer ein extra angefertigtes CSU- Schnapsglas überreicht, das dann auch für die Proben verwendet wurde.

Noch sieben Brenner im Ort

Dann ging es auch schon zur ersten Schnapsprobe in den Hof von Josef Weissenberger. Dieser ging zu Beginn auf die Historie des Schnapsbrennens ein. Es gab mal etwa 20 Brenner in Fuchsstadt . Diese Zahl hat sich inzwischen auf sieben Brenner reduziert. In seinem Hof wird seit 1925 Schnaps gebrannt. Er selbst brennt Schnaps seit 1967 und hat das zunächst mit einem Kupferkessel gemacht. Was eine Besonderheit war, weil sein Kessel komplett aus Kupfer war, sowohl innen als auch außen. Er hat sich im Jahre 1989 dann einen neuen Brennkessel zugelegt. Die Teilnehmer konnten auch den Brennerraum besichtigen. Anschließend stellte er seine Brände und Liköre vor. Es waren insgesamt über zehn Sorten. Darüber hinaus konnten die Teilnehmer einen als Kabinett prämierten Wein verkosten.

Danach ging es zur nächsten Station, zur Dreifaltigkeitskapelle. Emma Pfülb erklärte sehr anschaulich, wie Whiskey hergestellt wird und welche Sorten es gibt. So wird zum Beispiel in Schottland vornehmlich Gerste , in Deutschland Weizen und in den USA Mais als Grundstoff verwendet. Der Naturlandhof Pfülb verwendet Dinkel für den Whiskey . Der Ortsverband durfte sich geehrt fühlen, denn es wurde die letzte Flasche im Bestand von Naturland Pfülb ausgeschenkt. Wie Lothar Pfülb betonte, gibt es bei ihnen erst wieder in zwei Jahren Whiskey , da dieser drei Jahre in einem Eichenfass lagern muss, bevor er zum Whiskey reift. Da haben sich die Teilnehmer nicht lange bitten lassen und haben den Whiskey probiert. Neben dem Whiskey wurden zwei weitere Brände zum Verkosten angeboten.

An der Kohlenbergkapelle ging Erwin Wahler auf die Beweggründe zur Errichtung der Kapelle ein. Aufgrund einer Spende einer vermögenden Frau, sollte anlässlich des 1900 . Todestages von Jesus Christus eine Kapelle errichtet werden. Er betonte den Einsatz der Ortsbevölkerung bei der Errichtung der Kapelle, die nicht über die technischen Hilfsmittel unserer Zeit verfügten. Erwin Wahler trug auch ein Gebet vor, das 200 Jahre alt war und dennoch gut in die heutige Zeit passte. Nach dem Singen von einigen Liedern ging es zur nächsten Station am Sportheim.

Zunächst stärkten sich die Teilnehmer bei Kaffee und Kuchen. Dann konnten Brände und Whiskey von Martin Volpert probiert werden. Er gab einen ausführlichen Abriss darüber, wo es die ersten Brände gab. Es ging bis ins altertümliche Ägypten zurück. Über die Araber kamen die Brände dann nach Europa. Das erste Brandmonopol gab es wohl in Brandenburg.

Auch in Klöstern wurde schon eine gewisse Zeit gebrannt. Martin Volpert erklärte, wie Brände und Whiskey hergestellt werden. Neben Whiskey , gab es verschiedene Brände und Liköre . Auch über die Liköre erzählte er eine interessante Geschichte. Es war in der Vergangenheit das Getränk der reichen Leute, denn nur die konnten sich den dafür notwendigen Zucker leisten. Die angebotenen Getränke waren hervorragend.

Bernd Stöth bedankte sich im Laufe der Veranstaltung bei allen beteiligten Brennern und Helfern, unter anderem bei Josef Weissenberger, Emma und Lothar Pfülb, Erwin Wahler, Sandra und Thomas Knüttel, und Martin Volpert. red

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