Bad Brückenau

MP+Auf Spurensuche

In Bad Brückenau lebten bis in die Nazizeit einige Juden. Forscherin Cornelia Mence begab sich mit Interessierten auf eine Tour zu ihren früheren Wohnstätten. Dabei kamen erstaunliche Familiengeschichten zu Tage.
Jüdisches Leben in der Ludwigstraße: Cornelia Mence deutet auf das Haus, in dem früher Lothar und Klara Tannenwald ein Bankgeschäft unterhielten. Vorne hält Kulturamtsleiter Jan Marberg ein Sparbüchlein aus jener Zeit.       -  Jüdisches Leben in der Ludwigstraße: Cornelia Mence deutet auf das Haus, in dem früher Lothar und Klara Tannenwald ein Bankgeschäft unterhielten. Vorne hält Kulturamtsleiter Jan Marberg ein Sparbüchlein aus jener Zeit.
Foto: Steffen Standke | Jüdisches Leben in der Ludwigstraße: Cornelia Mence deutet auf das Haus, in dem früher Lothar und Klara Tannenwald ein Bankgeschäft unterhielten. Vorne hält Kulturamtsleiter Jan Marberg ein Sparbüchlein aus jener Zeit.

Das Schicksal der Geschwister Klara und Lothar Tannenwald - es ist ein tragisches. Die beiden führten ein Bankgeschäft und eine Textilhandlung in der Brückenauer Ludwigstraße, dort, wo heute Roberto Kopp sein Eiscafe Venezia betreibt. Als letzte noch in der Stadt lebende Juden wurden die Tannenwalds 1942 per Lastwagen nach Würzburg und dann per Zug ins Vernichtungslager Izbica deportiert und umgebracht.

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