Waizenbach

Ausbau des Glasfasernetzes ab 2022/23

Die Gemeinde nimmt den Ausbau des Glasfasernetzes in Angriff. Warum ein Anschluss für den einzelnen trotzdem noch Jahre dauern könnte.
Die Gemeinde Wartmannsroth treibt Pläne für den Ausbau des Glasfasernetzes voran, auch wenn das eigentlich nicht ihre Aufgabe wäre, wie Bürgermeister Florian Atzmüller in der Bürgerversammlung Waizenbach deutlich machte. Los geht's 2022, spätestens 2023. Wann der einzelne seinen Anschluss erhält sei schwer zu sagen, könne aber noch einige Jahre dauern.       -  Die Gemeinde Wartmannsroth treibt Pläne für den Ausbau des Glasfasernetzes voran, auch wenn das eigentlich nicht ihre Aufgabe wäre, wie Bürgermeister Florian Atzmüller in der Bürgerversammlung Waizenbach deutlich machte. Los geht's 2022, spätestens 2023. Wann der einzelne seinen Anschluss erhält sei schwer zu sagen, könne aber noch einige Jahre dauern.
Foto: SymbolSina Schuldt, dpa | Die Gemeinde Wartmannsroth treibt Pläne für den Ausbau des Glasfasernetzes voran, auch wenn das eigentlich nicht ihre Aufgabe wäre, wie Bürgermeister Florian Atzmüller in der Bürgerversammlung Waizenbach deutlich ...

Wann kann man denn mit einem Glasfaseranschluss rechnen, wollte ein Waizenbacher in der jüngsten Bürgerversammlung wissen, als Bürgermeister Florian Atzmüller ( CSU ) von den gemeindlichen Plänen zum Ausbau des Glasfasernetzes berichtete. Man wolle damit 2022, spätestens 2023 starten, bekam er zur Antwort. Momentan befinde man sich im Markterkundungsverfahren. Bis wann dann wirklich das Glasfaser bei jedem einzelnen im Haus ankommt, sei schwer zu sagen, könne aber noch einige Jahre dauern.

Bei dieser Gelegenheit wies der Bürgermeister darauf hin, dass Glasfaserausbau wie auch der Ausbau des Mobilfunknetzes durch den Bau von Masten eigentlich nicht die klassische Aufgabe der Gemeinden sei. Jedoch wolle man seine Bürgerinnen und Bürger ja nicht im Regen stehen lassen und nehme deshalb diese Aufgabe an, auch wenn dies grundsätzlich für die Verwaltung schwierig sei.

In Waizenbach werde das Baugebiet Steinäcker weiter erschlossen. Auch dazu sollen im nächsten Jahr die Bauarbeiten beginnen. Hier hatte ein Bürger die Frage, warum denn die geplante Straße so kurvig ausgelegt sei und warum man am Ende einen Wendekreisel baue. Man könnte doch die Straße an eine andere, vorhandene Straße anbinden. "Der Bebauungsplan ist schon sehr alt, wurde vor langer Zeit schon genehmigt und kann nicht so einfach noch einmal geändert werden", entgegnete Geschäftsleiter Daniel Görke. Außerdem fehlen zum Ringschluss der Straße die notwendigen Grundstücke. Für die Anbindung an die vorhandene Wohnbebauung sei lediglich ein Fußweg geplant.

Die Unzufriedenheit mit den Straßenverhältnissen war ein Kritikpunkt eines anderen Bürgers. Die Diebacher Straße sei in einem absolut desolaten Zustand, einer Staatsstraße unwürdig. Löcher, wackelige Kanaldeckel und lose Pflastersteine in den Seitenrinnen, zählte er auf. Als Fußgänger müsse man aufpassen, dass man sich in den Löchern nicht die Beine bricht. Im übrigen werde grundsätzlich zu schnell gefahren. An die Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 Kilometer pro Stunde (km/h) würde sich niemand halten, da diese nicht überwacht würde. Das Geschwindigkeitsmessgerät der Gemeinde sei zwar momentan dort installiert, helfe aber auch nur bedingt. Bürgermeister Atzmüller sicherte zu, das Thema mit dem zuständigen Abteilungsleiter des Straßenbauamtes zu besprechen. Er wisse aber, dass die Situation beim Straßenbauamt durchaus bekannt sei.

Die "Buckelpiste" bleibt vermutlich

In diesem Zusammenhang fragte ein Zuhörer, ob es denn Planungen für die Sanierung dieser Staatsstraße in Richtung Diebach, das sogenannte "Diebacher Holz" gebe. Ihm sei dazu nichts bekannt, antwortete Atzmüller. Dann müsse man weiter "Buckelpiste" fahren, wurde entgegnet.

In der Straße "Zum Steinäcker" zwischen Gräfendorfer Straße und der Einmündung zur "Neuen Straße" fehlt eine Straßenlampe, merkte ein Bürger an. Man wolle sich darum kümmern.

Die Information zur Fulda-Main-Leitung, der sogenannten P43, und der Bitte des Bürgermeisters, die Bürger mögen doch bitte Stellungnahmen dazu verfassen, führte zu Diskussionen. Was soll denn so eine Einwendung eines Einzelnen bewirken, warf einer der zwölf Zuhörer ein. Hier müsse doch die Gemeinde tätig werden. Atzmüller stellte klar, dass sowohl das Landratsamt als auch die Gemeinde alles daran setzen, diese Leitung durch den Landkreis beziehungsweise das Gemeindegebiet zu verhindern. Es sei allerdings seiner Meinung nach hilfreich, wenn viele Bürger durch ihre Einwendungen diese Bemühungen unterstützen. Man dürfe sich auch nicht zurücklehnen, nur weil Tennet als Vorzugstrasse die Variante an der Autobahn A7 entlang ausgewiesen habe. Die anderen Varianten, von denen eine auch die Gemeinde Wartmannsroth durchschneidet, würden weiterhin genauso untersucht.

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