Bad Kissingen

Bad Kissingen: Die Natur lässt sich nicht von Corona anstecken, aber die Fallzahlen steigen

Kissinger, die in der Zeit von Einschränkungen und Sorgen durch das Corona-Virus Aufmunterung brauchen, haben einen Vorteil: den beginnenden Frühling im Luitpoldpark.
Ablenkung von Sorgen und Einschränkungen durch das Corona-Virus: Im Bad Kissinger Luitpoldpark sind gesunde Spaziergänge zurzeit besonders reizvoll.
Foto: Siegfried Farkas | Ablenkung von Sorgen und Einschränkungen durch das Corona-Virus: Im Bad Kissinger Luitpoldpark sind gesunde Spaziergänge zurzeit besonders reizvoll.

Dass Spaziergänge an der frischen Luft, zumal an so schönen Tagen wie zurzeit, gesund sind, daran kann selbst das Corona-Virus nichts ändern. Land und Bund hatten also gute Gründe, Spaziergänge unter bestimmten Bedingungen auch in Zeiten von Ausgangsbeschränkungen in der Corona-Krise weiterhin zu erlauben.

Was gesunde Spaziergänge in diesem Sinne angeht, sind die Kissinger gegenüber anderen Menschen in Bayern oder im Rest von Deutschland klar im Vorteil. Sie haben den Luitpoldpark. Dort können sie nicht nur beobachten, wie dramatisch sich der Frühling und seine Blüten Tag für Tag weiterentwickeln. Angesichts der Weitläufigkeit des Parks ist es auch kein Problem, sich dort vorschriftsmäßig aus dem Weg zu gehen.

Kurgärtnerei bepflanzt Anlagen

Nur dem Kreislauf der Natur ist das Grünen und Blühen in Bad Kissingen aber nicht überlassen. Die Kurgärtnerei hat in den vergangenen Tagen bereits viele Schmuckgefäße und Beete in den Kuranlagen bepflanzt. Auch die Wechselbepflanzungsbeete im Rosengarten und die Beete in Bad Bocklet sollten inzwischen weitgehend mit Hornveilchen, Stiefmütterchen oder Goldlack ausgestattet sein.

Selbst wenn sich die Natur also nicht vom Corona-Virus anstecken lässt, im normalen Leben sind die Fallzahlen weiter gestiegen. Wie das Landratsamt am Donnerstag erklärte, gibt es zwei neue bestätigte Infektionen. Die Gesamtzahl aller bisher bestätigten Fälle beträgt demnach 37. Der erste Infizierte im Bäderkreis wurde aber vor einigen Tagen bereits wieder aus der Quarantäne entlassen. Der Landkreis spricht deshalb von aktuell 36 Fällen.

Bei den beiden neu Betroffenen handelt es sich um eine männliche und eine weibliche Person. In Quarantäne befinden sich laut Landratsamt im Landkreis derzeit neben den Infizierten auch 241 Kontaktpersonen.

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