Bad Kissingen

Bad Kissingen: Digitaler Besuch auf dem Friedhof

Digital statt analog, auch beim Tag des offenen Denkmals ist diesmal wegen Corona alles anders als sonst. Die Stadt Bad Kissingen macht trotzdem mit.
Die Grabstätte der Familie Diruf ist eine der markantesten im historischer Kapellenfriedhof von Bad Kissingen.
Foto: Siegfried Farkas | Die Grabstätte der Familie Diruf ist eine der markantesten im historischer Kapellenfriedhof von Bad Kissingen.

Die Stadt Bad Kissingen ist normalerweise beim Tag des offenen Denkmals gut vertreten. Sie tut sich ja auch leicht, zu den diversen Themen, mit denen die Deutsche Stiftung Denkmalschutz jeweils im September Menschen zu Besuchen in der Baugeschichte lädt, aus ihrem reichen Bestand an Baudenkmälern Beispiele zu finden.

Nun ist in diesem Jahr allerdings auch für den Tag des offenen Denkmals alles anders. Wegen der Corona-Pandemie findet der Tag des offenen Denkmals nicht analog, also mit Führungen in den ausgewählten Denkmälern selbst statt, sondern digital. Im Programm auf der offiziellen Homepage des Aktionstags ist zwar kein Hinweis auf einen Beitrag aus Bad Kissingen Stadt oder Kreis zu finden. Die Stadt beteiligt sich aber doch. Auf www.badkissingen.de/denkmal präsentiert Bad Kissingen einen ganz besonderen Denkmalort digital: den Kapellenfriedhof. 

Präsentiert von Gerhard Wulz

Laut einer Pressemitteilung der Stadt hat der Filmemacher Christian Beyer ein von Birgit Schmalz und Anna Maria Boll vom Kulturreferat der Stadt entwickeltes Konzept in Bilder umgesetzt. Als Präsentator gewannen sie den Heimatforscher Gerhard Wulz, sein Wissen über den Friedhof vor der Kamera auszubreiten. Wulz ist der Autor eines Büchleins über den inzwischen zum Friedhofspark umgestalteten ehemaligen Gottesacker, in dem es viel Wissenswertes über die Anlage und vor allem über markante Gräber dort zu erfahren gibt.

Wulz erinnert in dem Video an historische Ereignisse, wie die Pest oder das Gefecht zwischen Bayern und Preußen im Bruderkrieg von 1866, aber auch an bedeutende Kissinger Familien und Personen mit großen Namen, die den Friedhof geprägt haben. Das Video ist laut Stadt aber vor allem als Appetitanreger zu verstehen. Auch wenn es keine offizielle Veranstaltung dort gibt, ist es natürlich empfehlenswert, den Kapellenfriedhof am Sonntag, dem Tag des offenen Denkmals ganz analog zu erkunden.

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