Bad Kissingen

Bad Kissingen: Inzwischen sieben Corona-Tote

Am Karfreitag meldete das Landratsamt ein weiteres Opfer. Betroffen ist bisher immer eine ähnliche Altersgruppe.
Coronavirus - Illustration Schutzausrüstung       -  Unser Bild zeigt eine hochwertige Atemschutzmaske der Kategorie FFP3 und Einweghandschuhe.
Foto: dpa/Christian Beutler | Unser Bild zeigt eine hochwertige Atemschutzmaske der Kategorie FFP3 und Einweghandschuhe.

Fünf weitere Corona-Todesfälle meldete das Landratsamt am Gründonnerstag, am Karfreitag kam die Mitteilung über den Tod einer weiteren Frau dazu. Vier der aktuellen Opfer wohnten im Seniorenheim in Oerlenbach, zwei stammen aus dem Landkreis. Es handle sich um Senioren im Alter von 71 bis 93 Jahren, die jeweils eine Vorerkrankung hatten, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Insgesamt sind bis jetzt sieben Menschen im Landkreis an diesem Virus gestorben.

Insgesamt sind bislang insgesamt 164 Coronafälle bestätigt, aus der Quarantäne gesund entlassen werden konnten hiervon bisher 63 Personen. Somit liegen aktuell 94 bestätigte Coronafälle im Landkreis vor. 229 Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.

Im Seniorenheim Kramerswiesen in Oerlenbach gibt es neben dem oben genannten Todesfall inzwischen einen weiteren bestätigten Coronafall in der Mitarbeiterschaft. Die betreffende Person befindet sich in häuslicher Quarantäne. Weiterhin gelten im Seniorenheimstrenge Schutzmaßnahmen für Mitarbeiter und Bewohner. Der Gesundheitszustand der Bewohner werde intensiv beobachtet, teilt das Lansdratsamt mit.

Daneben gibt es auch im Seniorenzentrum Waldenfels Bad Brückenau und im Nierenzentrum Bad Kissingen nun jeweils einen weiteren bestätigten Coronafall in der Mitarbeiterschaft. Diese betreffenden Personen sind ebenfalls in häuslicher Quarantäne isoliert.

Weiterhin gelten in den Einrichtungen strenge Sicherheitsmaßnahmen,der Gesundheitszustand der Patienten bzw. Bewohner wird intensiv beobachtet. Zum Bürgerspital Hammelburg und dem Helios St. Elisabeth-Krankenhaus Bad Kissingen gibt es zum Mittwoch keine aktuellen Veränderungen der Situation. Im Bürgerspital Hammelburg war ein Mitarbeiter positiv auf Corona getestet worden, der seit einer Woche nicht mehr im Dienst war. Notwendige Schutzmaßnahmen vor Ort habe man ergriffen und Verdachtsfälle isoliert. In der Helios-Klinik gab es fünf bestätigte bestätigte Covid-19-Testungen beim Personal (wir berichteten).

FFP2-Masken und Mundschutz sind Pflicht

Auch im Bad Kissinger Nierenzentrum (MVZ GmbH) wurde, nach Angaben des Landratsamts, jetzt im Personal eine Person positiv auf Corona getestet. Das Dialysezentrum stehe in engem Kontakt zum Gesundheitsamt und habe umfassende Maßnahmen zum Schutz der Patienten und der Mitarbeiterschaft ergriffen, heißt es weiter. So tragen die Mitarbeiter alle medizinische FFP2-Masken und die Patienten sowie weitere Besucher der Einrichtung jeweils Mund-Nasen-Schutz.

Die Patienten würden vor jeder Behandlung aktiv nach Krankheitssymptomen befragt. Es werde auf einen Sicherheitsabstand zwischen den Beschäftigten geachtet. Für die Corona-Patienten sowie Verdachtsfälle habe man, trotz Personalknappheit, eine eigene Dialyseschicht etablieren können, schreibt die Behörde. Diese Patienten werden jedoch zeitlich und räumlich getrennt, das heißt, an anderen Tagen betreut.

Erst seit kurzem in neuen Räumen

Übrgens: Das Nierenzentrum ist erst vor einigen Tagen in neue Räumlichkeiten umgezogen, die modernstem Standard entsprechen, berichtet das Landratsamt. Dort habe man deutlich bessere Möglichkeiten, Patienten zu isolieren. Inzwischen wurde das gesamte Personal des Zentrums auf Covid 19 getestet. (ikr/DÜBI)

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