Fuchsstadt

Bald beginnen die Arbeiten

Die Planungen für den Waldfriedhof gehen weiter. Die Arbeiten wurden für knapp 120 000 Euro vergeben, doch einige Punkte sind darin noch nicht enthalten.
Die Arbeiten am Waldfriedhof sollen bald beginnen.  Foto: Winfried Ehling/Archiv       -  Die Arbeiten am Waldfriedhof sollen bald beginnen.  Foto: Winfried Ehling/Archiv
Die Arbeiten am Waldfriedhof sollen bald beginnen. Foto: Winfried Ehling/Archiv

Der Waldfriedhof geht demnächst in seine Bauphase. Der vorliegenden Planung und der vom Gemeinderat genehmigten Satzung folgte eine beschränkte Ausschreibung an 15 Firmen, von denen die Firma Zehe Bau aus Burkardroth das wirtschaftlichste Angebot zum Bruttopreis von knapp 119 000 Euro abgab, das der Rat einmütig annahm.

Die Kostenschätzung des Planungsbüros lautete über ca. 130 000 Euro brutto. Allerdings sind im vorgelegten Leistungsangebot die Geländer , die elliptische Bank am Andachtsplatz, die Beschilderung und das Stahlkreuz noch nicht enthalten. Darüber will das Ratsgremium zu gegebener Zeit nach Sachlage entscheiden.

Keine Einwände gab es gegen einen Antrag der Fuchsstädter Feuerwehr, die ein neues Löschgruppenfahrzeug braucht. Der Beschaffung eines LF10 wurde bereits im vorigen Jahr zugestimmt. Eine Eingabe führte jetzt dazu, dass die Gemeinde von diesem Modell absieht und stattdessen die Weiterentwicklung LF20 bevorzugt. Dies befürwortet auch der Kreisbrandrat, wie Bürgermeister Pater Hart informierte. Das LF20 KatS erhält zudem eine höhere Förderung.

Anbau am Feuerwehrhaus

Der geplante Anbau am Fuchsstädter Feuerwehrhaus passierte einstimmig. Die Kostenschätzung dazu beläuft sich auf etwa 91 000 Euro. Rund die Hälfte der Summe kann durch Eigenleistung erbracht werden. Dirk Volz erklärte wie der Anbau aussehen wird, der den bisherigen Fluchtweg überflüssig und die Maßnahme preiswerter gestaltet. Gegen die Vorstellung des Verwaltungshaushalts und des investitions-Programms 2020 in der Februar-Sitzung gab es keine Einwände. Der Haushaltungssatzungsbeschluss fiel einstimmig aus. Er schließt im Verwaltungshaushalt in Einnahmen und Ausgaben mit 3,7 Millionen Euro und im Vermögenshaushalt, ebenfalls ausgeglichen, mit 2,99 Millionen Euro ab. Eine Kreditaufnahme für Investitionen ist im laufenden Jahr nicht vorgesehen. Die Hebesätze für Grund- und Gewerbesteuer bleiben unverändert. Das Ratsgremium stimmte ebenso dem Stellenplan zu.

Kiga-Gebühren

Neu festgelegt sind nach Dreijahresfrist die Kindergartengebühren. Die vorgeschlagene Erhöhung um zehn Euro pro Stundenkategorie akzeptierten die Räte, nachdem das Aufgeld mit dem Vorsitzenden des Elternbeirats besprochen wurde. Ab dem dritten Kind im Kindergarten gibt es keine Beitragserhöhungen mehr. Die Gemeinde Fuchsstadt führt den Kindergarten in eigener Regie und bringt dafür jährlich etwa 200 000 Euro auf. Dem Bau eines Wohnhauses mit Doppelgarage im "Rotfeldweg" nebst der erforderlichen Befreiungen steht von Gemeindeseite nichts im Wege. Keine Einwände hatte der Rat gegen die Bauleitplanung der Gemeinde Greßthal im Ortsteil Wasserlosen.

Jürgen Wittmer will Ausgleichspflanzungen auf den Gewerbegebiets-Grundstücken, die die Nutzer selbst einbringen sollen. Dies sei der Fall mit Ausnahme eines noch im Bau befindlichen Projekts, das nach Fertigstellung ebenfalls begrünt wird, berichtete der Bürgermeister. Schon mehrmals kritisierte Wittmer das Überackern von Anwand-Wegen. Hier will die Gemeinde prüfen lassen, ob diese Wege verpachtet sind.

Nach Dafürhalten von Gudrun Böhm sollen zwecks Stromeinsparung die Straßenlampen mit LED-Röhren bestückt werden, statt den kompletten Lampenkopf auszutauschen. Kostenangebote will die Verwaltung einholen. Bezüglich der Errichtung von Photo-Voltaik-Anlagen führte der Bürgermeister ein Gespräch mit einem regionalen Interessenten. Wittmer wies in diesem Zusammenhang auf mehrere Möglichkeiten hin, zum Beispiel Bürgergesellschaften. Vize-Bürgermeister Hans-Jürgen Pfülb riet zu einem Photovoltaik-Berater, den der Bund Naturschutz stellen kann.

Die Fuchsstädter Bürgerversammlung findet am 3. April um 19.30 Uhr im Feuerwehrsaal statt. Eine Anliegerversammlung für die Kohlenberg-Anwohner folgt am 7. April im Eulentreff.

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