Oberthulba

Beförsterungskosten, Silvester und Wahl

Zehn Jahre waren die Beförsterungskosten stabil geblieben, ab dem 1. Januar 2020 sollen sie steigen.
Vorsicht ist geraten beim Silvesterfeuerwerk.  Foto: Gerd Schaar/Archiv
Vorsicht ist geraten beim Silvesterfeuerwerk. Foto: Gerd Schaar/Archiv

Borkenkäfer und Sturm haben in den vergangenen Jahren am Holzertrag genagt. Jetzt ist der Punkt erreicht, an dem eine Erhöhung des Beförsterungsentgeltes ansteht. Die Räte folgten dem Beschlussvorschlag einhellig, das Entgelt von 25 auf 30 Euro pro Hektar Waldfläche zu erhöhen. Die beauftragte Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Rhön-Saale führte außerdem erhöhte Kosten für ihr Personal und einen Anstieg der Vermarktungsprovision als Begründung an.

Kosten steigen

Zehn Jahre waren die Beförsterungskosten stabil geblieben, ab dem 1. Januar 2020 sollen sie von knapp 47 000 auf rund 56 000 Euro steigen. Der Markt Oberthulba hofft auf einen Anstieg des Gemeinwohl-Ausgleichs vom Freistaat Bayern, der zurzeit 7,80 Euro pro Hektar beträgt. Die FBG Rhön-Saale beförstert auch die Gemeindewälder von Nüdlingen, Wartmannsroth, Sulzthal, Elfershausen, Fuchsstadt und Burkardroth.

Mit dem Jahreswechsel kommt auch das Silvesterfeuerwerk. Warnend zitierte Bürgermeister Gotthard Schlereth aus der Verordnung zum Sprengstoffgesetz: "Das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kindergärten und Altenheimen sowie besonders brandempfindlichen Gebäuden und Anlagen ist verboten." Zum Waldrand sei ein Mindestabstand von 100 Metern einzuhalten.

Vier Briefwahlbezirke

Die Kommunalwahlen gibt es am 15. März 2020. Eine leichte Veränderung der Stimmbezirke in den Ortsteilen Oberthulba und Thulba ergab sich durch die aktuellen Einwohnerzahlen. Die Wahlurnen für Oberthulba stehen im Rathaus und Pfarrsaal, jene beiden für Thulba im Schulsaal - getrennt nach zugeordneten Straßen. Die Räte gaben auch für die vier Briefwahlbezirke ihr Einverständnis.

Voran geht es mit dem Ausbau der Kindertagesstätte in Thulba. Jetzt wurden Schlosserarbeiten in Höhe von knapp 30 000 Euro an die Hammelburger Firma Plihals Metallbau vergeben. Es war das wirtschaftlich günstigste von zehn Angeboten. Insgesamt 17 Firmen wurden zur Submission angeschrieben.

Unter der Leitung von Frank Mersdorf (CSU/FWG) gab es vor einem Monat die örtliche Rechnungsprüfung der Jahresrechnung 2018 (Gesamtvolumen rund 15 Millionen Euro). Der Rechnungsausschuss richtete sein Augenmerk besonders auf die Einnahmen wie zum Beispiel Hundesteuer, Grundstücksverkäufe, Holzverkauf, Gebühren und Abrechnungen der Feuerwehreinsätze. Auch Verpachtungen und Fahrt- und Reisekosten sowie Anschaffungen des Bauhofes und der Feuerwehren sowie Fördermaßnahmen gerieten ins Blickfeld des prüfenden Ausschusses.

Für die Entlastung der Jahresrechnung 2018 gab es die einhellige Zustimmung, wobei Bürgermeister Schlereth als Betroffener von der Abstimmung ausgeschlossen war.

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