Wildflecken

Besuch bei den vergessenen Friedhöfe von Reußendorf und Altglashütten

Die Bundeswehr-Schlagbäume waren zu den vergessenen Friedhöfen am Pfingstsonntag geöffnet. Adolf Kreuzpaintner hat ehrenamtlich deren Pflege übernommen.
Direkt neben dem alten Munitionslager der US-Army trafen sich Besucher am Reußendorfer Friedhof. Foto: Stephanie Elm
Direkt neben dem alten Munitionslager der US-Army trafen sich Besucher am Reußendorfer Friedhof. Foto: Stephanie Elm
Seit 47 Jahren ist Adolf Kreuzpaintner Wildfleckener, zuerst war er beruflich der Bundeswehr verpflichtet, dann hat er ehrenamtlich die Pflege von fast vergessenen Friedhöfen übernommen. "Wildflecken war ein offenes Tor für mein Geschichtshobby": Die abgesiedelten Orte haben es ihm angetan. Wann immer der Truppenübungsplatz seine Schlagbäume für Besucher öffnet, nutzt Kreuzpaintner die Gelegenheit, um den direkten Kontakt zu ehemaligen Bewohnern und deren Nachkommen zu suchen: "Das Wissen habe ich aus erster Hand", ist der 81-Jährige froh, Daten und Namen aus den ehemaligen Orten hinter den militärischen ...
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