Hammelburg

Buswallfahrt zur Wallfahrtskirche nach Fridritt

"Mit dem Herzen sehen - mit dem Herzen gehen", so lautete das Motto der diesjährigen Wallfahrt der Mitmach-Aktiv-Senioren Hammelburg.
Wallfahrtskirche St. Mariä Himmelfahrt in Fridritt  Foto: Bianca Volkert
Wallfahrtskirche St. Mariä Himmelfahrt in Fridritt Foto: Bianca Volkert

"Mit dem Herzen sehen - mit dem Herzen gehen", so lautete das Motto der diesjährigen Wallfahrt der Mitmach-Aktiv-Senioren Hammelburg . Neben den traditionellen Fußwallfahrten haben sich in den vergangenen Jahren auch Schiffs- und Radwallfahrten etabliert sowie Buswallfahrten.

Der voll besetzte Bus mit Teilnehmern aus Obererthal , Hammelburg sowie Bewohnern und Betreuern des Maria-Probst-Wohnheims startete mittags zur "Wall-Fahrt" zur Wallfahrtskirche St. Mariä Himmelfahrt in Fridritt .

Fridritt war besonders nach dem Dreißigjährigen Krieg ein beliebter Wallfahrtsort. In der schweren Zeit empfahl Kurfürst Maximilian I. Bayern dem besonderen Schutz der Gottesmutter. Seitdem wurde Maria als Schutzfrau Bayerns gefeiert. Im Ersten Weltkrieg bestätigte Papst Benedikt XV. durch die Einführung eines eigenen Festes diesen Titel.

Von außen ein eher schmuckloser Bau, versetzte die Pracht im Innern die Wallfahrer in Erstaunen. Die Wallfahrtsfigur Maria mit Kind wird von lebensgroßen Säulen, dem hl. Joachim und der hl. Anna, den Eltern Mariens, sowie weiteren Verwandten flankiert. Orgelempore, Gnadenaltar, neun Freskenbilder, die vergoldete Kanzel, die Darstellung der Apostel und viele imposante, weiß polierte Standfiguren beschreiben nur einen Teil der üppigen Ausstattung im Barockstil. Der örtliche Küster, Hubert Weigand, hatte alles für eine Andacht vorbereitet.

Kurzweilige Andacht

Das Team der Seniorenarbeit Hammelburg gab während der kurzweiligen Andacht mit Texten und Gebeten den Wallfahrern Zeit und Ruhe zur inneren Einkehr. Gesungen wurden bekannte Lieder, die Edeltraud Milner auf der Gitarre begleitete. Strahlender Sonnenschein brachte die wunderschöne helle Kirche noch mehr zu Geltung. Bad Neustadt war anschließend das Ziel zur Kaffeepause. Es blieb auch noch Zeit für eine Shoppingtour. Nach dem zweistündigen Aufenthalt ging es noch mit dem Bus durch die Rhön. Anschließend wurde im Gasthof "Stern " in Obererthal eingekehrt. Alleinunterhalter Dieter Nöth bereitete den Wallfahrern mit Musik einen schönen Abschluss des Tages. Dabei wurde nicht nur kräftig mitgesungen, auch spontane Gesangseinlagen oder Wallfahrtsanekdoten wurden beigetragen. red

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