Bad Kissingen

Corona: Auch Stadt und Landkreis Bad Kissingen gedenken der Toten

Am Sonntag wird der Menschen gedacht, die während der Pandemie im Zusammenhang mit Corona verstarben.
Foto: Archiv drasa/Getty Images | Am Sonntag wird der Menschen gedacht, die während der Pandemie im Zusammenhang mit Corona verstarben.

Auf Initiative von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird am Sonntag um 13 Uhr im Konzerthaus Berlin am Gendarmenmarkt all derer gedacht, die seit März 2020 in Deutschland im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion starben. Das Gedenken ist auch den Hinterbliebenen gewidmet, die ihre Angehörigen beim Sterben nicht begleiten durften und denen wichtige und trostspendende Rituale der Trauer nicht möglich waren, heißt es auf der Homepage des Bundespräsidenten.

Vor dem Hintergrund der pandemischen Lage findet das Gedenken in kleinster Zusammensetzung und unter strengen Schutzauflagen statt. Neben fünf Hinterbliebenen werden auch die Spitzen der fünf Verfassungsorgane und ein Vertreter des Diplomatischen Korps teilnehmen. Vor dem Gedenkakt findet von 10.15 bis 11 Uhr ein ökumenischer Gottesdienst in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche statt. Der Gedenkakt wird unter anderem live im ZDF, im Deutschlandfunk und auf verschiedenen ARD-Hörfunkwellen übertragen.

Landkreis: 93 Verstorben im Zusammenhang mit Corona

Auch der Landkreis Bad Kissingen gedenkt der Opfer der Pandemie, heißt es in einer Pressemitteilung des Landratsamts. Seit Beginn der Pandemie sind im Landkreis 93 Bürgerinnen und Bürger an oder mit Covid-19 verstorben. "Das sind 93 Schicksale, hinter denen Familien und Freunde stehen, die ihre Liebsten verloren haben und um sie trauern", wird Landrat Thomas Bold zitiert. "Als wäre das nicht schon schmerzlich genug, hat die Pandemie allgemein das Abschiednehmen erschwert: Durch die Beschränkungen war und ist dies oft nur im kleinsten Kreis möglich", heißt es weiter.

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Deshalb soll an diesem Tag nicht nur der Corona-Toten, sondern auch aller weiteren und Bürgern im Landkreis und im ganzen Land gedacht werden, die seit Beginn der Pandemie verstorben sind, so die Pressemitteilung. "Bisher haben die Hinterbliebenen meist allein und im Stillen getrauert", äußert Landrat Bold. "Am Sonntag wollen wir nun gemeinsam innehalten und damit ein sichtbares Zeichen der Anteilnahme und Solidarität setzen."

Dem schließt sich auch die Stadt Bad Kissingen in einer Pressemitteilung ausdrücklich an: Man werde am Sonntag, im Stillen und mit Beflaggung der städtischen Gebäude mit Trauerflor, sowohl der 34 Toten aus der Stadt Bad Kissingen, die am Coronavirus gestorben sind, als auch aller weiteren Bürgerinnen und Bürger, die die Stadt seit März 2020 durch Todesfälle verloren hat, gedenken.

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