Fuchsstadt

Das Beste für den Ort im Blick

Zur konstituierenden Sitzung kam der Gemeinderat im Eulentreff zusammen. Auch alle ausgeschiedenen früheren Mitglieder und der bisherige Bürgermeister waren anwesend. Eine würdige Verabschiedung dieser soll nachgeholt werden.
Sechs neue Mitglieder verjüngen den Gemeinderat Fuchsstadt, die sich für das Wohl des Ortes einsetzen wollen.       -  Sechs neue Mitglieder verjüngen den Gemeinderat Fuchsstadt, die sich für das Wohl des Ortes einsetzen wollen.
Sechs neue Mitglieder verjüngen den Gemeinderat Fuchsstadt, die sich für das Wohl des Ortes einsetzen wollen.

Ein ungewohntes Bild vermittelte die konstituierende Sitzung des Gemeinderats . Wegen der Abstandsflächen in den Eulentreff verlegt und - nach 18 Jahren - mit einem neugewählten Bürgermeister wie auch sechs neuen Räten versehen, mussten sich die anwesenden Ehemaligen und die zahlreichen Besucher erst einmal orientieren. Gespanntheit lag in der Luft, bevor 1. Bürgermeister René Gerner das Wort ergriff.

Ein kurzer Rückblick des Amtsinhabers fächerte das Vorfeld der Wahlen auf, bei denen drei Bürgermeisterkandidaten und 65 Bewerber um Platz und Stimme in dem 13-köpfigen Gremium eiferten. Das Lob Gerners galt dem im fairen Stil ausgetragenen Wahlkampfes aller Gruppierungen. "Keiner schlug unter die Gürtellinie", betonte er. Sein Grußwort richtete er an den Rat und die Zuhörern unter denen sich alle ehemaligen Mandatsträger fanden, die nicht mehr zur Wahl antraten.

Mit einem Schwenk auf die aktuelle Situation stellte der Neugewählte fest, dass es in Fuchsstadt keine Corona-Infizierten mehr gibt. Als Folge der Pandemie gelten jedoch im Ort die Beschränkungen auch weiterhin. Der Kindergarten verfügt lediglich über eine Notbetreuung, die Schule läuft nur langsam an. Die Auswirkungen der Bedrohung auf die Gemeinde sind nach Gerners Dafürhalten noch gar nicht abzuschätzen. Wie die meisten anderen Kommunen erwartet der Rathausobere das Wegbrechen von Zuschüssen und Fördermitteln.

Ausdrücklich bedauerte er den situationsbedingten Ausfall einer offiziellen Abschiedsfeier für den ausgeschiedenen Peter Hart und dessen Ratskollegen. Sie sollte zu gegebener Zeit nachgeholt werden. Persönlich nannte sich Gerner einen "Teamplayer, der Respekt, Ehrlichkeit und die Akzeptanz anderer Meinungen schätze". In der Hoffnung auf ein gutes Rats-Team, will er "das Beste für Fuchsstadt herausholen".

Dem dienstältesten Gemeinderat , Jürgen Wittmer, war die Vereidigung des 1. Bürgermeisters vorbehalten. Gerner vereidigte im Anschluss die neuen Gemeinderäte . Das Versprechen gaben Mario Hugo, Stefanie Schneider, Arnulf Pfülb, Thomas Ruser, Andreas Luxem und Eva-Maria Conrad.

Zwei Stellvertreter

Der Wahl von zwei Bürgermeisterstellvertretern stimmten alle zu. Durch das Fehlen des entschuldigten Bernd Stöth ergab sich bei der Wahl des 2. Bürgermeisters eine Ausnahme-Situation. Die beiden vorgeschlagenen Kandidaten, Mario Hugo und Dirk Volz, sahen sich im ersten Wahlgang mit einem Patt von 6 zu 6 Stimmen konfrontiert und mussten in die Stichwahl. Doch auch hier ergab sich dasselbe Ergebnis und das Los musste entscheiden, das auf Dirk Volz fiel. Mario Hugo, als Einziger für den 3. Bürgermeister vorgeschlagen, übernahm das Ehrenamt. Beide legten vor Gerner den Eid ab.

Das Gremium beschloss, die Geschäftsordnung bis zur Neufassung weiterzuführen. Zur Gemeinschaftsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft entsendet Fuchsstadt seinen Bürgermeister sowie Oliver Lukaschewitsch und Willibald Kippes. In die Schulverbands-Versammlung wurden René Gerner und Oliver Lukaschewitsch bestellt. Bei der Allianz "Fränkisches Saaletal" vertreten der Bürgermeister, Andreas Luxem sowie Rechnungsprüferin Stefanie Schneider die Gemeinde.

Dem Bauausschuss gehören neben dem Bürgermeister, Jürgen Wittmer, Mario Hugo, Dirk Volz und Thomas Ruser an. Den Kindergarten- und Jugendausschuss besetzen Bürgermeister Gerner, Stefanie Schneider, Mario Hugo, Bernd Stöth und Andreas Luxem. Zur Vorsitzenden des internen Rechnungsprüfungsausschusses wählten die Ratsmitglieder Stefanie Schneider, deren Stellvertreterin Eva-Maria Conrad ist. Mario Hugo und Martin Keller ergänzen das Team. Zu Jugendbeauftragten wurden Stefanie Schneider und Arnulf Pfülb berufen. Als Standesbeamte wählte das Gremium den Bürgermeister und seine Stellvertreter. Dann winkte der Sitzungsalltag mit einem Bauantrag. Der Entscheid zur Errichtung einer offenen Unterstellhalle in der Hauptstraße wurde vertagt. Dem Bauwerber soll eine optische Umgestaltung empfohlen werden. Lediglich informierend da ein so genannter Freisteller, ist der Neubau eines Einfamilienhauses mit Einliegerwohnung und Doppelgarage "Am Bendel". Die Arbeiten am Waldfriedhof wurden wieder aufgenommen, berichtet Gerner auf Anfrage von Martin Keller . Dieser wies auch auf wildernde Katzen hin, die in den Bäumen der Hauptstraße Vogelgelege ausräumen. Ein Katzenschutz soll dies verhindern. Jürgen Wittmer regte an, diverse Bauangelegenheiten von der Öffentlichkeitssperre zu befreien. Eine Entscheidung darüber fällt in der nächsten Sitzung.

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