Poppenlauer

Demenz-Selbsthilfegruppe trifft sich in Poppenlauer

Die erste Selbsthilfegruppe für Angehörige von Menschen mit Demenz im Landkreis Bad Kissingen wurde gegründet. Am Montag, 2. September, steht das erste Treffen in Poppenlauer an.
Margit Seith leitet die Selbsthilfegruppe für Angehörige von Menschen mit Demenz. Foto: Andreas Beck.
Margit Seith leitet die Selbsthilfegruppe für Angehörige von Menschen mit Demenz. Foto: Andreas Beck.

Einige Angehörige von Demenzkranken trafen sich am 8. August, eingeladen hatte Margit Seith (Volkershausen) in den Seniorenraum von Poppenlauer . Die Anwesenden verabredeten, regelmäßig ein Treffen abzuhalten. Kommenden Montag, 2. September, von 9.30 bis 11.30 Uhr, soll nun das erste Treffen stattfinden, weitere Termine sind künftig immer der erste Montag im Monat zur gleichen Zeit. Angesprochen sind auch Betroffene aus den angrenzenden Gemeinden, zum Beispiel Rannungen, Münnerstadt, Althausen, Brünn ...

Das Angebot zum Reden und Austauschen richtet sich an alle, die Menschen mit Demenz pflegen. Es ist geplant, dass in der Gruppe von Gleichgesinnten im Gespräch der Austausch über Erfahrungen und Unterstützungsmöglichkeiten erfolgt.

Entwicklung einer demenzfreundlichen Kommune

Aus der täglichen Arbeit weiß man, dass in Familien und im Bekanntenkreis immer mehr Menschen mit der Krankheit Demenz leben. Oft ist die Krankheit mit Scham besetzt und wird tabuisiert. Bei den gemeinsamen Treffen soll das Thema weiter in den Vordergrund gerückt werden und die Angehörigen und deren Umfeld für das Thema sensibilisiert werden, heißt es in der Pressemeldung. Zudem soll es ein Beitrag zur Entwicklung einer demenzfreundlichen Kommune sein.

Etwa 1,5 Millionen Menschen leiden in Deutschland an einer Demenz . Demenzerkrankungen betreffen nicht nur den Kranken selbst, sondern auch die Angehörigen. Für diese sind damit erhebliche seelische, körperliche und soziale Belastungen verbunden. Demenz ist eine Hirnleistungsstörung, eine weit verbreitete und unberechenbare Krankheit. Lernt der Angehörige und Pflegende von Menschen mit Demenz umzugehen, erleichtert er sich die Pflege des Betroffenen. Beobachtet er sein Verhalten und seine Äußerungen, so kann er im Alltag verständlicher und leichter mit der Krankheit und dem Betroffenen umgehen.

Themenbezogene Veranstaltungen

Angedacht ist auch, dazu themenbezogene Veranstaltungen während der Treffen durchzuführen. Die Themen sollen zum Beispiel das Krankheitsbild oder Beschäftigungsmöglichkeiten für an Demenz erkrankte Menschen. Je nach Thema werden dazu Referenten angefragt.

Informationen gibt es bei der Leiterin Margit Seith, Tel.: 09735/1280. Die Teilnahme ist kostenfrei.

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