Staatsbad Brückenau

Der letzte Ureinwohner des Staatsbades Brückenau

Siegfried Ritter hat fast sein gesamtes Leben im Staatsbad Brückenau verbracht. Der 83-Jährige kann viel aus goldenen, aber auch harten Zeiten erzählen. Und wie der Bad Brückenauer Stadtteil sich und ihn verändert hat.
Siegfried Ritter mit einem gemalten Bild, das einen Teil seines Elternhauses im Jahr 1941 zeigt. Der Gebäudekomplex ist verschwunden, wurde nur teilweise wieder aufgebaut. Der 83-Jährige hingegen hat ihn überdauert, verbrachte fast sein ganzes Leben im Staatsbad. Foto: Steffen Standke       -  Siegfried Ritter mit einem gemalten Bild, das einen Teil seines Elternhauses im Jahr 1941 zeigt. Der Gebäudekomplex ist verschwunden, wurde nur teilweise wieder aufgebaut. Der 83-Jährige hingegen hat ihn überdauert, verbrachte fast sein ganzes Leben im Staatsbad. Foto: Steffen Standke
| Siegfried Ritter mit einem gemalten Bild, das einen Teil seines Elternhauses im Jahr 1941 zeigt. Der Gebäudekomplex ist verschwunden, wurde nur teilweise wieder aufgebaut. Der 83-Jährige hingegen hat ihn überdauert, verbrachte fast sein ganzes Leben im Staatsbad. Foto: Steffen Standke

Zwei hölzerne Türen an der Frontseite. Viel mehr ist nicht geblieben von Siegfried Ritters Elternhaus, das hinterm Fürstenhof stand. Anders als der 83-Jährige hat es die Zeiten nicht überdauert. Ritter ist ein Original, wohl der letzte Ureinwohner des Staatsbades. Einem Brückenauer Stadtteils, dessen Antlitz sich über Jahrzehnte kaum veränderte. In dem aber viel passierte. Ritter weiß einiges davon zu berichten. Siegfried Ritter ist ein Muster von einem Mann - groß, stämmig, ausgestattet mit einem Rauschebart. Und trotz seines Alters geistig sehr rege. Er liebt die Jagd, sammelt Jagdpfeifen.

Weiterlesen mit
mit ePaper
26,99 EUR/Monat
  • Gedruckte Zeitung digital als ePaper
  • Alle exklusiven -Artikel lesen
  • Gratis News-App
  • Jederzeit monatlich kündbar
  • 1 Monat kostenlos testen

Für Zeitungs-Abonnenten ab 8,00 EUR/Monat