Münnerstadt

Der Marktplatz ist jetzt ein Hotspot

Die Stadt Münnerstadt stellt allen Bürgern und Gästen neuerdings ein öffentliches WLAN-Netz zur Verfügung.
2. Bürgermeister Andreas Trägner loggt sich am Marktplatz ins BayernWlan ein. Foto: Heike Beudert
2. Bürgermeister Andreas Trägner loggt sich am Marktplatz ins BayernWlan ein. Foto: Heike Beudert
Das Rathaus ist nicht nur verwaltungstechnisch der Mittelpunkt der Stadt, sondern jetzt auch ein digitales Zentrum. Seit gut eineinhalb Wochen funktioniert von dort aus das kostenlose Internet für alle. Die Ersten, die realisiert haben, dass das System jetzt installiert ist, waren die jungen Nutzer. "Die sind begeistert", betont 2. Bürgermeister Andreas Trägner.
Er selbst hat es auch schon ausgetestet und findet den Zugang völlig problemlos. Netzwerk suchen, anmelden und los kann es gehen. Allerdings gibt es eine Einschränkung. Im Zimmer des Bürgermeisters funktioniert der neue Service nicht, hat Andreas Trägner festgestellt.
Der Stadtrat hatte im Frühjahr beschlossen, zwei Hotspots über das BayernWLAN zu beantragen. Vorrang hatte der Marktplatz. Die Hoffnung allerdings, die Reichweite des Netzes könnte bis zum Stenayer Platz und dem dortigen Teil der Stadtverwaltung reichen, hat sich nicht erfüllt. In der Hennebergstraße reißt die Internetverbindung ab. Eine gute Verbindung herrscht rund ums Rathaus; ein kleiner Teil der Veit-Stoß-Straße wird ebenfalls abgedeckt.
Nach der Sommerpause wird sich der Stadtrat Gedanken machen, wo der zweite Hotspot in Münnerstadt installiert werden soll. Im Frühjahr hatte der Stadtrat den Bahnhof favorisiert, weil sich dort viele potenzielle Nutzer - Schüler - aufhalten. Aber eine endgültige Entscheidung müsse noch getroffen werden, so Trägner.
Das BayernWLAN ist eine öffentliche Internetverbindung, die der Freistaat anbietet, um eine flächendeckende Versorgung der Bürger mit Internet zu gewährleisten. 20 000 Hotspots sollen auf diesem Weg im Laufe der nächsten Jahre in Bayern entstehen.
Das Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung hat dazu in Straubing ein eigenes Zentrum errichtet. Es gehe vor allem um digitale Chancengleichheit, gerade im ländlichen Raum für Menschen, die keine Mobilfunkflatrate haben, heißt es auf der Homepage von BayernWLAN. Die Kosten für die Einrichtung des Hotspots werden übernommen, so dass die Kommune nur die monatliche Grundgebühr von 25,55 Euro trägt.


Problem-Inhalte gesperrt

Eltern bräuchten dabei auch keine Sorgen zu haben, dass ihre Kinder unkontrolliert im Netz surfen und dann auf einschlägige Seiten geraten, die nicht für Kinder geeignet sind. Der Provider habe dafür gesorgt, dass auf solche Seiten nicht zugegriffen werden könnte, betont Andreas Trägner. Das ist aber auch für die Stadt Münnerstadt ein beruhigendes Gefühl, die somit keine Angst haben muss, für die Nutzung unerlaubter Seiten durch Internetsurfer haftbar gemacht zu werden.
Auch in Maßbach, Hammelburg und Oerlenbach gibt es bereits solche Hotspots über das BayernWLAN. Wer schauen möchte, in welchen Orten das BayernWLAN bereits zu empfangen ist, kann das im Internet unter unter www.wlan-bayern.de herausfinden.

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