Volkers

Der Rohbau steht, das Dach ist fertig

Zum traditionellen Richtfest trafen sich alle Beteiligten des Kindergartenneubaus in Volkers. Die Kinder trugen ihren Teil zum gelungenen Fest bei.
Dem Richtspruch lauschten die Kinder ausnahmsweise ruhig.   Foto: Julia Raab
Dem Richtspruch lauschten die Kinder ausnahmsweise ruhig. Foto: Julia Raab
Da staunten die Kinder nicht schlecht. Der Zimmermann auf dem Dach ihres künftigen Kindergartens hat ein Glas zerbrochen - und niemand schimpft ihn? Bei einem Richtfest ist das aber durchaus üblich nach dem traditionellen Richtspruch. "Die ganze Woche haben sich die Kinder auf das Fest gefreut", sagt Kindergartenleiterin Heike Winter. Die Mädchen und Buben gaben zwei eingeübte Lieder übers Bauen zum Besten.Dann durften sie endlich auch ihren neuen Kindergarten genauer inspizieren.
Bürgermeisterin Brigitte Meyerdierks (CSU) bedankte sich für die reibungslose Arbeit des lange geplanten Hauses in Volkers. "Die Stadt zeigt Verantwortung und den hohen Stellenwert der Kinder", sagt sie über die Entscheidung für einen Neubau direkt neben dem alten Haus, das bis zum geplanten Umzug im September genutzt wird. Gleichwohl bedankte sie sich beim Elternbeirat, der Kindergartenleitung und der Ortssprecherin Heike Kötzner.
Stefan Richter, der Architekt des Neubaus, beschrieb den Ablauf des Bauvorhabens. Nachdem Förderbescheid und Baugenehmigung im September beziehungsweise November eingingen, begann der Bau im Januar. Durch die schlechte Witterung im Winter seien die Bauarbeiten etwas in Verzug, doch er hoffe, dass der Termin im September eingehalten werden könne. Ein Großteil der beteiligten Baufirmen, sagte Richter, käme aus der Umgebung. Drei Firmen, namentlich Sitte, Baudekoration Prause und Zeier, stammen gar aus Bad Brückenau oder Volkers. "Ein echtes Heimspiel", freut sich Richter. Trotz der angespannten Lage im Baugewerbe habe man bisher den Kostenrahmen um nur fünf Prozent überschritten. "Wir sind mit einem halbblauen Auge davon gekommen, was die Finanzen betrifft", sagt er. Darüber könne man noch froh sein.
Sandro Kirchner (CSU), Landtagsabgeordneter für den Landkreis Bad Kissingen, zeigte sich sehr erfreut über den Fortschritt der Bauarbeiten. Er lobte den guten Ausbau der Kinderbetreuung und zog dazu den Vergleich zur Landeshauptstadt München heran. "Wir können uns hier im ländlichen Raum glücklich schätzen, wenn es um die Kinderbetreuung geht", sagte Kirchner. Volkers sei das beste Beispiel dafür. Auch der Freistaat habe das durch die Förderung des Neubaus gewürdigt.
Kindergartenreferent Florian Wildenauer äußerte sich zufrieden über den Fortschritt der Bauarbeiten. "Für die Kinder ist das besonders spannend, denn sie können den Bau direkt von gegenüber nachverfolgen", sagt Wildenauer.

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