Zeitlofs

Die Irrwege des jüdischen Zeitlofsers Josef Goldner

Josef Goldner (1902 - 1979) war ein besonderer Mensch. Nicht allein, weil er jüdischen Glaubens war, sondern weil er als potenziell Verfolgter des Naziregimes nach dem Krieg in seinen Heimatort zurückkehrte. Das Schicksal des wohl letzten Zeitlofser Juden.
Die Zeitlofser Christa Günther vor dem Haus in der Altengronauer Straße, das dem wohl letzten Juden des Ortes, Josef Goldner, gehörte. Foto: Steffen Standke       -  Die Zeitlofser Christa Günther vor dem Haus in der Altengronauer Straße, das dem wohl letzten Juden des Ortes, Josef Goldner, gehörte. Foto: Steffen Standke
| Die Zeitlofser Christa Günther vor dem Haus in der Altengronauer Straße, das dem wohl letzten Juden des Ortes, Josef Goldner, gehörte. Foto: Steffen Standke

Es war der 28. Januar 1947, als sich Josef Goldner im Ort seiner Geburt wieder anmeldete. Das belegen die Akten des örtlichen Einwohnermeldeamtes. Ein ungewöhnlicher Schritt. Denn die meisten Juden , die Krieg und Holocaust überlebt hatten, kehrten nie in ihre Heimat zurück (Cornelia Mence, die das Schicksal vieler Juden im Landkreis erforscht hat, nennt nur noch Isidor Adler aus Völkersleier). Viele wanderten aus, hauptsächlich nach Israel oder in die Vereinigten Staaten.

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