Großwenkheim

Drei Vorsitzende führen ab sofort den Großwenkheimer Feuerwehrverein

An der Spitze des Feuerwehrvereins stehen in Zukunft drei gleichberechtigte Vorstände.
Der neue Vorstand des Feuerwehrvereins mit  dem Ortsbeauftragten Georg Heymann (zweiter von links).  Dieter Britz
Der neue Vorstand des Feuerwehrvereins mit dem Ortsbeauftragten Georg Heymann (zweiter von links). Dieter Britz

An der Spitze des Feuerwehrvereins stehen in Zukunft drei gleichberechtigte Vorstände. In der Hauptversammlung wurden der bisherige alleinige Vorsitzende Johannes Röß gewählt sowie Uwe Ankenbrand und Max Pfennig. Dazu kommt der erweiterte Vorstand mit neun Mitgliedern. Neben den Wahlen standen die Berichte des Vorsitzenden und des Kommandanten im Mittelpunkt der Versammlung.

Röß begrüßte neben zahlreichen Mitgliedern des Vereins auch Bürgermeister Helmut Blank ( CSU ) und die Stadträte Georg Heymann ( CSU ), Michael Kastl ( CSU ) und Klaus Schebler (Neue Wege). Die Feuerwehrführung war komplett entschuldigt, da Kreisbrandrat Benno Metz seinen 60. Geburtstag feierte. Der Bericht von Johannes Röß spiegelte die zahlreichen Aktivitäten des Vereins wieder. Das Angebot reichte vom Seniorennachmittag über Kinderfasching, bis zum Jugendzeltlager, dem Ausrichten des Feuerwehrfestes im Stadtteil und bis zum Aufstellen des Weihnachtsbaumes auf dem Dorfplatz.

16 Alarm-Einsätze

Die aktive Wehr hat 58 Mitglieder, so Kommandant Michael Gessner. Es gab keine Ab- aber zwei Neuzugänge. Dazu kommt die Jugendabteilung, die von Jugendwart Jonathan Ziegler betreut wird. Der Kommandant zählte 16 Alarm-Einsätze auf, davon allein drei Fehlalarme durch Brandmeldeanlagen. Drei waren Brandeinsätze, fünf technische Hilfeleistungen. Gessner erwähnte unter anderem eine Vermisstensuche, einen Chemikalienaustritt in Großbardorf oder den Brand eines Mähdreschers. Ein Autofahrer meldete einen Waldbrand. Es stellte sich aber im Nachhinein heraus, dass der städtische Bauhof Reisig verbrannte und dies auch angemeldet hatte. Hinzu kommen drei freiwillige Einsätze wie Verkehrsabsicherungen.

Neue Ausrüstung

Der Kommandant freute sich darüber, dass der Stadtrat die Anschaffung eines neuen Rettungssatzes vor allem für Einsätze bei Verkehrsunfällen genehmigt hat, der die Stadt rund 16 000 Euro kostet (der Freistaat fördert die Anschaffung mit 5000 Euro).

Gessner betonte, dass die Wehr weitere Gruppenführer braucht und bat Feuerwehrleute , die entsprechenden Lehrgänge zu besuchen. Atemschutzträger hat die Wehr noch "in akzeptabler Zahl". Der Brand vor wenigen Tagen in Poppenlauer habe jedoch gezeigt "ohne Atemschutz kann man einpacken".

Einstimmig wurde die die Satzung geändert. Der Verein wird jetzt von drei gleichberechtigten Vorständen geführt, die Amtszeit wurde von sechs auf drei Jahre reduziert. Arno Schlembach hatte als Wahlleiter wenig Mühe. Fast alle der 57 Wahlberechtigten stimmten für die Vorgeschlagenen. Bürgermeister Helmut Blank hob hervor, dass die Wehren wichtig für das Miteinander in den Stadtteilen seien. "Zusammenlegungen sind für die Feuerwehren nicht zuträglich", betonte er. Die Wehren hätten bis zum Jahr 2008 ein Defizit bei der Ausrüstung gehabt, "dabei gehört Ihr zur Stadtverwaltung wie die Schülerlotsen auch".

Stadtrat Georg Heymann, der auch Ortsbeauftragter für Großwenkheim ist, lobte die Wehr und den Verein.

Vorstand

Wahlen Zum Vorstand gehören die gleichberechtigten Vorsitzenden Johannes Röß, Uwe Ankenbrand und Max Pfennig. Zudem Lisa Brandenburg, Florian Dahinten, Michael Gessner, Kai Schlembach, Xaver Gessner, Leo Pfennig, Gerd Schlembach, Steffen Gessner und Jonathan Ziegler.

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