Ebenhausen

Ebenhausen: St. Martin im Wald gedenken

Wegen Corona verlegte der "Action Kindergarten Ebenhausen" den St.-Martins-Umzug in den Wald. Verschiedene Stationen mit selbstgemalten Bildern, die von der Legende des Heiligen berichten, sind noch bis Ende November zu sehen.
Mit selbst gestalteten Laternen Knicklichtern und Reflektoren zogen die Kinder los.  Milena Greubel       -  Mit selbst gestalteten Laternen Knicklichtern und Reflektoren zogen die Kinder los.  Milena Greubel
| Mit selbst gestalteten Laternen Knicklichtern und Reflektoren zogen die Kinder los. Milena Greubel

Der "Action Kindergarten Ebenhausen " feierte St. Martin in diesem Jahr aufgrund der Corona- Einschränkungen einmal anders und nutzte dafür den nahe gelegenen Wald. Am Vormittag sangen alle Krippen- und Kindergarten-Kinder draußen die Martinslieder, als St. Martin auf dem Pferd angeritten kam, Katja Weinert und Marie Bonengel hatten diese Rolle übernommen. Auch ein Fingerspiel und Boomwhackers, das sind Musikinstrumente aus unterschiedlich langen Kunststoffröhren, durften nicht fehlen. Anschließend gingen die Kinder in ihren Gruppenraum zurück und aßen bei Laternenlicht und Kerzenschein Martinsgänse-Kekse.

Am Abend wurde es heimelig. Nachdem die Vier- bis Sechsjährigen bei eintretender Dunkelheit wieder in den Kindergarten gebracht wurden, bekamen sie zusätzlich zur selbst gestalteten Laterne Knicklichter und Reflektoren an die Hand. Danach zogen die Kinder mit Laternenlieder in den nahe gelegenen Wald. Die Laternen hatten die Kinder passend zum Thema "Baustelle" gestaltet, weil der Kindergarten einen Neu- und Anbau erhält. Die Idee dazu hatte Annabell, ein Vorschulkind .

Entlang des Waldweges gab es sieben Stationen, jeweils mit einem LED-Lichterglas und einem Bild zur Martinslegende, das von einem Kind gemalt worden war, ausgestattet. An jeder Station lasen die Erzieherinnen ein Stück der Legende vor.

Am Ende des Weges erwarteten viele Lichter die Kinder. Im Bollerwagen hatten die Erzieherinnen Kinderpunsch und abgepackte Brezeln dabei, die sie an die Kinder verteilten. Singend zogen die Kinder wieder zurück zum Kindergarten , wo sie im Kerzenschein und Laternenlicht von ihren Eltern abgeholt wurden. Der Elternbeirat hatte die Aktion tatkräftig unterstützt.

Die Stationen, leider ohne Lichterketten, können noch bis Ende November besucht werden. Danach werden die Stationen umgestaltet. Denn im Dezember soll bei einem Spaziergang an die Heiligen erinnert werden. Auch einen großen Waldadventskranz soll es geben, den dann jeder bei einem Waldspaziergang betrachten kann.

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