Bad Brückenau

Eine feinsinnige und anspruchsvolle Musikauswahl

Kurz vor Weihnachten, am Samstag, 21. Dezember, um 20 Uhr, findet im Kuppelsaal des Dorint Resort & Spa Bad Brückenau das letzte Konzert des Jahres im Rahmen des Hochschulpodiums statt.
Das Duo 'AMuse' gastiert im Rahmen des Hochschulpodiums in Bad Brückenau.Sergei Osokin       -  Das Duo 'AMuse' gastiert im Rahmen des Hochschulpodiums in Bad Brückenau.Sergei Osokin
| Das Duo "AMuse" gastiert im Rahmen des Hochschulpodiums in Bad Brückenau.Sergei Osokin

Zu Gast im Staatsbad ist dieses Mal das Duo "AMuse", bestehend aus den Studierenden der Hochschule für Musik Würzburg Arseniy Strokovskiy (Akkordeon) und Michiru Soeda (Violine).

Das Duo "AMuse" wurde im April 2018 gegründet und hatte seinen ersten öffentlichen Auftritt bei einem "Mozarttag" im Rahmen des Mozartfestes Würzburg 2018. Im Juli 2019 überzeugte das Duo die Jury beim Wolfgang Fischer und Maria Fischer-Flach-Kammermusikwettbewerb in Würzburg und sicherte sich den ersten Preis. Beide Duo-Mitglieder sind Stipendiaten des DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst).

Der in Moskau geborene Arseniy Strokovskiy studiert in der Akkordeon-Klasse von Prof. Stefan Hussong. Bis 2014 gewann er nicht weniger als 37 nationale und internationale Akkordeon-Wettbewerbe, seither kamen noch weitere Auszeichnungen dazu.

Die Japanerin Michiru Soeda erhielt ihre geigerische Ausbildung zunächst an der Tokyo University of the Arts. 2016 wechselte sie in die Violinklasse von Prof. Herwig Zack. Sie ist seit 2017 Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie und seit 2018 Akademistin der Hamburger Symphoniker .

Das Repertoire des Duos "AMuse" beinhaltet nicht nur Originalwerke für die Besetzung Akkordeon und Violine, sondern auch zahlreiche eigene Bearbeitungen aus verschiedenen Epochen. Diese bilden die Grundlage des anspruchsvollen Programms, mit dem sich das Duo in Bad Brückenau präsentiert. Der Abend wird eröffnet mit der Suitevon Alfred Schnittke, es folgt jeweils ein Satz aus dem Violinkonzert Nr. 1 D-Dur von Niccolò Paganini und Astor Piazzollas "Histoire du Tango". Nach einen kleinen Ausflug in die Moderne mit "Like Swans Leaving the Lake" von Yuji Takahashi und einer Auswahl aus 24 Präludien op. 34 von Dmitri Schostakowitsch wird das Publikum mit dem Hauptthema aus dem Film "Schindlers Liste" von John Williams besinnlich gestimmt. Den Schlusspunkt markieren die temperamentvollen Rumänischen Volkstänze von Béla Bartók .

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.red

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