Schönderling

Eine stets engagierte und den Menschen zugewandte Mitarbeiterin

Beate Greifensteiner hat in fast einem halben Jahrhundert alle Wandlungen der Bankenbranche miterlebt. Jetzt freut sie sich auf mehr Zeit mit der Familie.
Abteilungsleiter Michael Scheiner (von links) verabschiedete Beate Greifensteiner, eine allseits geschätzte Kollegin, in die Freiphase der Altersteilzeit.,  Vorstand Jürgen Klubertanz   schloss sich  an.       -  Abteilungsleiter Michael Scheiner (von links) verabschiedete Beate Greifensteiner, eine allseits geschätzte Kollegin, in die Freiphase der Altersteilzeit.,  Vorstand Jürgen Klubertanz   schloss sich  an.
Foto: Kerstin Geck | Abteilungsleiter Michael Scheiner (von links) verabschiedete Beate Greifensteiner, eine allseits geschätzte Kollegin, in die Freiphase der Altersteilzeit., Vorstand Jürgen Klubertanz schloss sich an.

Was am 1. August 1974 als "Lehre" begann, wurde für Beate Greifensteiner aus Schönderling zum beruflichen Lebensinhalt: nach genau 46 Jahren und sechs Monaten wurde sie nun von ihrem Arbeitgeber , der VR-Bank Bad Kissingen-Bad Brückenau , in die Freiphase der Altersteilzeit "entlassen" - zwar mit coronakonformem Abstand, aber dennoch mit ganz viel Herzlichkeit. "Das ist längst keine Selbstverständlichkeit mehr, über so viele Jahre waren Sie ihrem Arbeitgeber gegenüber äußerst loyal und integer", bedankte sich Abteilungsleiter Michael Scheiner bei der engagierten Kollegin.

Nur kurz wegen Geburt der Kinder daheim

Nach der Ausbildung in der damaligen Volksbank Bad Brückenau wurde sie in ein Angestelltenverhältnis übernommen. Nur zwei Mal - aufgrund der Geburt ihrer Söhne - unterbrach Greifensteiner ihre Berufstätigkeit , kehrte aber jeweils schon nach Ablauf der Mutterschutzzeit an ihren Arbeitsplatz zurück. Sie habe alle Wandlungen der Bankenbranche im vergangenen halben Jahrhundert miterlebt, mitgetragen und sich dem Wandel stets gestellt, sagte Vorstand Jürgen Klubertanz.

Erinnerung an Buchungmaschinen

Unvergessen bleiben der Bankkauffrau die alten Buchungsmaschinen: "Das kann sich heute keiner mehr vorstellen, aber dennoch waren es schöne Zeiten", erzählt sie. Stets hielt sie ihr Fachwissen auf dem neuesten Stand, konnte Sachverhalte und Zusammenhänge aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung richtig einordnen und war somit eine Stütze in der Abteilung der Marktfolge. Kunden wie Kollegen schätzten sie wegen ihrer kommunikativen, dem Menschen zugewandte Art.

Zuständig für Geldkartengeschäft

Über viele Jahre hinweg war Greifensteiner zuständig für das Geldkartengeschäft - auch schon zu Zeiten, als noch niemand etwas ahnte von Digitalisierung und bargeldlosem Zahlungsverkehr. Dank ihrer sorgfältigen Arbeitsweise liefen solche Vorgänge immer reibungslos ab - trotz der Komplexität, sagte Scheiner.

"Es war eine schöne Zeit, ich bin immer gerne in die Arbeit gegangen, aber jetzt freue ich mich auch auf den neuen Lebensabschnitt", sagte Greifensteiner. Sie hat nun mehr Zeit für ihre Familie, neben ihrem Ehemann lebt auch noch ihre Mutter mit im Haus und die beiden Söhne und die Enkelin wohnen in nächster Nähe.

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