Wartmannsroth

Enge Kurve wird entschärft

Viele Bürger nutzten die Möglichkeit im Feuerwehrhaus, um sich zu informieren und ihre Anregungen vorzubringen.
Der Kurvenbereich am Ortsausgang von Wartmannsroth soll entschärft werden.  Foto: Gerd Schaar
Der Kurvenbereich am Ortsausgang von Wartmannsroth soll entschärft werden. Foto: Gerd Schaar

Mit der Bürgerversammlung im Feuerwehrhaus des Hauptortes Wartmannsroth ging am Montag die Serie dieser Veranstaltungen im Gemeindebereich zu Ende. Joachim Lutz freute sich über "so viele Besucher", die den kleinen Saal restlos füllten.

Freilich war die Ortsdurchfahrt ein Thema. Die Kanalarbeiten seien dort abgeschlossen, bestätigte Bürgermeister Jürgen Karle . Mit dem Sanierungsbeginn der Ortsdurchfahrt sei aber erst im Jahr 2020 zu rechnen, weil Planer und Baufirmen derzeit hoffnungslos überlastet seien. Im weiteren Verlauf der Straße am Ortsausgang in Richtung Diebach werde die enge Kurve entschärft, so Karle. Die bisherige Kreisstraße KG 27 werde dann zur Staatsstraße.

Spielplatz wird nicht verlegt

Nein, der Spielplatz am Häg werde im Rahmen der Rathausplatz-Umgestaltung nicht verlegt, beantwortete Karle eine Nachfrage. Zum Thema Innenentwicklung des Ortsteiles Wartmannsroth musste er feststellen, dass dort flächendeckend viele benachbarte Emissionsschutz-Bestimmungen greifen, und deswegen in diesem Bereich des Ortskerns Neubauten unmöglich seien. Karle bedauerte: "Da bleibt oft nur der Randbereich als Bauplatz."

Die Anwohner interessierten sich für die Möglichkeiten der Urnenbestattung bis hin zur Baumbestattung.

Einige Bürger kritisierten, dass normaler Erdaushub heutzutage teuer entsorgt werden müsse. Sie fragten nach, ob die ehemaligen Räume des Bauhofes nach dessen Umzug jetzt vermietet worden seien und nahmen zur Kenntnis, dass dies nicht der Fall sei.

Die Hauptwohnsitze von Wartmannsroth gab Karle mit 337 und die Nebenwohnsitze mit 21 an. Den Kindergarten St. Andreas besuchen laut Bürgermeister 22 Kinder und zehn Krippenkinder. Zur geplanten Solaranlage sagte Karle: "Es ist noch nichts passiert. Da gab es lediglich eine Anfrage über mögliche Standorte für eine Photovoltaik-Anlage, und es steht noch nicht fest, ob sie überhaupt errichtet werden soll." Gelobt wurde der Bauhof für gute Arbeit. Das Lob traf insbesondere eine neue Mitarbeiterin, die laut Karle "eine tolle Begabung für Gartentechnik" habe. Der gemeinsame Dank von Lutz und Karle ging an die Engagierten, die sich für den Gemeindebereich mit ehrenamtlicher Arbeit einsetzten.

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