Oberthulba

Flanieren bei bestem Osterwetter

Der Ostermarkt in Oberthulba präsentierte sich in Toppform: Das Wetter begünstigte das Markttreiben.
Aus Tasse, Untertasse und Kuchenteller kann eine attraktive Etagere werden.  Fotos: Gerd Schaar       -  Aus Tasse, Untertasse und Kuchenteller kann eine attraktive Etagere werden.  Fotos: Gerd Schaar
| Aus Tasse, Untertasse und Kuchenteller kann eine attraktive Etagere werden. Fotos: Gerd Schaar

Ein neuer Marktplatz, allerschönstes Sonnenwetter und bestens gelaunte Besucher. Was will man mehr? Zum Ostermarkt in Oberthulba füllte sich am Ostermontag das Ortszentrum mit einer stattlichen Anzahl von Besuchern, die wohl in die Tausende ging. Rund um die Hammelburger Straße, Kirchgasse und ein Stück Kissinger Straße war das Areal vom Markttreiben gekennzeichnet. Ab Mittag waren Parkplätze in der Nähe kaum noch zu bekommen.

Ist bei diesem kräftigen Sonnenschein auch die Kauflust gestiegen? Die Händler gaben unterschiedliche Antworten. Gewöhnliche Verschleißartikel wie zum Beispiel Kochlöffel , Hosengürtel, Socken oder Bürsten hatten ihre stabile Kundennachfrage. Außergewöhnliche Artikel wie zum Beispiel Holzskulpturen, Designer-Töpferwaren oder in der Sonne glitzernder Schmuck wurden zwar bewundert, aber nicht so intensiv gekauft. An den zufriedenen Gesichtern der Besucher aber konnte man erkennen, dass dieser Ostermarkt jetzt ganz oben auf der Beliebtheitsskala stand.

Lieber ein Eis in der Waffel

Das war nicht immer so. Viele Händler konnten sich noch an stürmischen und schneekalten Wind auf dem Ostermarkt vor zwei Jahren erinnern, der sie in Schrecken versetzte. Da habe das hinderliche Eis auf der Straße gelegen, statt wie jetzt in wohlschmeckender Form in der Waffel. Lange Warteschlangen standen auch vor dem Pizzastand der Freiwilligen Feuerwehr oder beim Wurstgrill. Kinder kamen auf ihre Kosten, wenn es um Süßigkeiten ging, und Verliebte konnten sich mit einem Spruch auf dem Lebkuchenherz ihre Zuneigung dokumentieren. Noch ist der Brunnen des sanierten Marktplatzes ohne die krönende Figur. Bei der Beurteilung der Umgestaltung gingen die Meinungen auseinander. Während die einen die Gemütlichkeit vermissten, lobten die anderen die neue Übersichtlichkeit. Einig war man sich darüber, dass sich die optische Atmosphäre gründlich geändert habe. Jedenfalls war der Marktplatz jetzt ein willkommenes Areal für etliche Verkaufsstände, einschließlich Kinderkarussell.

Wenn die Ortsdurchfahrt zur Shoppingmeile wird, dann ist es die Gelegenheit, einmal in aller Ruhe zwischen den Blusen und Hosen zu blättern, sich neue Hüte aufzusetzen oder bei den Haushaltswaren nach sinnvollen Neuigkeiten Ausschau zu halten. Auch für Kreativität war Platz: so zum Beispiel für ein Portrait aus der Hand des Hammelburger Künstlers Konrad Albert, dessen Wiege einst in Poppenroth stand. Aus Sand am Main kam ein Korbflechter, der auch Sitzflächen von Stühlen saniert. Dass aus Tasse, Untertasse und Kuchenteller eine attraktive Etagere werden kann, oder dass alte Stühle mit neuer Stoffpolsterung und Farbe ein zweites Leben genießen können, das zeigte ein kreatives Paar aus Hammelburg.

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