Bad Kissingen

Freude über die Jubiläumsurkunde für die Rosenstadt Bad Kissingen

25 Jahre ist die Stadt Bad Kissingen Mitglied in der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde (GDR). Allerdings war in den letzten Jahren der Kontakt etwas unterbrochen. Doch nun soll wieder intensiv in der GDR mitgearbeitet werden.
Gartenbaumeister Holger Pfaff, Leiter der Kurgärtnerei, präsentiert die Urkunde der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde. Foto: Sigismund von Dobschütz
Gartenbaumeister Holger Pfaff, Leiter der Kurgärtnerei, präsentiert die Urkunde der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde. Foto: Sigismund von Dobschütz

Für 25-jährige Mitgliedschaft in der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde (GDR) wurde die Stadt Bad Kissingen am vergangenen Wochenende anlässlich der Tagung des GDR-Arbeitskreises Rosendörfer, Rosenstädte und Rosenkreise ausgezeichnet. Zwar war die Kurstadt bereits 1994 den Rosenfreunden beigetreten, doch erst 2012 wurde sie von der Gesellschaft offiziell zur "Rosenstadt" ernannt.

Etwas überrascht nahm Gartenbaumeister Holger Pfaff (50), seit April Leiter der Bad Kissinger Kurgärtnerei, zu Beginn der Tagung von GDR-Präsident Hans-Peter Mühlbach die Jubiläumsurkunde mit goldener Ehrennadel in Empfang. Durch den dreimaligen Wechsel in der Leitung der Kurgärtnerei seit Verabschiedung des langjährigen Amtsvorgängers Hubertus Wehner im Dezember 2011, war der Kontakt zur GDR in den vergangenen Jahren unterbrochen, wie auch Mühlbach in seiner Laudatio kritisch anmerkte. Doch bald nach Übernahme der Gärtnereileitung hatte Pfaff den Kontakt zur GDR wieder aufgefrischt und den Arbeitskreis zur Tagung nach Bad Kissingen eingeladen.

Ehrentitel erst 2012

Kurdirektorin Silvie Thormann, als Geschäftsführerin der Staatsbad GmbH, und Stadtrat Sigismund von Dobschütz (FW) als offizieller Vertreter der Stadt hießen die etwa 30 Fachleute aus ganz Deutschland am Samstagmorgen in der Rosenstadt willkommen. Thormann versicherte, künftig die Mitgliedschaft Bad Kissingens in der GDR wieder mit mehr Leben füllen zu wollen. Stadtrat von Dobschütz erinnerte als einer ihrer Amtsvorgänger an die damals intensivere Zusammenarbeit. Alles habe 1993 mit Ausrichtung des dreitägigen Rosenkongresses begonnen, der 1994 die Aufnahme als GDR-Mitglied folgte. Ein weiterer Rosenkongress wurde 2001 im Staatsbad organisiert. Doch erst 2012 wurde Bad Kissingen als 17. Rosenstadt dieser Ehrentitel verliehen.

Damals habe Bad Kissingen dieses Prädikat zu Recht erhalten, bestätigte von Dobschütz und zählte deren Leistung mit Rosengarten, Wildrosenpromenade, Rosengala, Rosenball und Rosenkönigin auf. Doch auch heute könne die Kurstadt jederzeit diesen Titel verteidigen, versicherte er im Namen der Stadt. Schließlich sei erst vor zwei Jahren der Rosengarten mit seinen 10.000 Rosen aus 140 verschiedenen Arten für über drei Millionen Euro saniert worden, wozu nicht zuletzt auch der Ersatz von 5000 überalterten Rosen durch Jungpflanzen gehörte.

Erfahrungsaustausch nicht zu unterschätzen

Präsident Mühlbach dankte Thormann und Pfaff für ihr Versprechen, wieder intensiv in der GDR mitarbeiten zu wollen. Der Erfahrungsaustausch unter den Fachleuten sei nicht zu unterschätzen, bestätigte Holger Pfaff anschließend. Die vielfachen Gesprächsmöglichkeiten mit ausgewiesenen Fachleuten wie Präsident Mühlbach, der an der Universität Hamburg lehrt und seit 20 Jahren auf den Gebieten Molekulare Genetik und Phytopathologie forscht, dem Arbeitskreisleiter und Rosenexperten Erich Boll oder mit Inhabern von Gartenbaufirmen und professionellen Rosenzüchtern aus ganz Deutschland seien unbezahlbar. Die Rosenstadt Bad Kissingen kann davon nur profitieren, ist Pfaff überzeugt.ksvd

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