Volkersberg

Friedenslicht erhellt die dunkle Zeit

Das Friedenslicht kam am 3. Advent nach einer langen Reise von Bethlehem auf dem Volkersberg an. Auf dem Sportplatz des Bungalowdorfes gab es eine kleine Andacht. Nun ist es in der Wallfahrtskirche aufgestellt.
Jens Hausdörfer, geistlicher Beirat des Hauses Volkersberg, ermutigte die Menschen, gerade in diesem Jahr Friedens- und Lichtbringer zu sein. Das Friedenslicht aus der Geburtsgrotte in Bethlehem kam am 3. Adventssonntag am Volkersberg an. Foto: Marion Eckert       -  Jens Hausdörfer, geistlicher Beirat des Hauses Volkersberg, ermutigte die Menschen, gerade in diesem Jahr Friedens- und Lichtbringer zu sein. Das Friedenslicht aus der Geburtsgrotte in Bethlehem kam am 3. Adventssonntag am Volkersberg an. Foto: Marion Eckert
| Jens Hausdörfer, geistlicher Beirat des Hauses Volkersberg, ermutigte die Menschen, gerade in diesem Jahr Friedens- und Lichtbringer zu sein. Das Friedenslicht aus der Geburtsgrotte in Bethlehem kam am 3.

Eine feierliche Aussendung, um das Friedenslicht aus Bethlehem in die Gemeinden weiterzutragen, konnte in diesem Jahr auf dem Volkersberg nicht stattfinden. Dennoch wollte es sich das Team der Jugendbildungsstätte nicht nehmen lassen, das Friedenslicht zumindest in einer kleinen Andacht weiterzureichen.

Außerdem ist es in der Wallfahrtskirche aufgestellt worden. So haben die Menschen nun in den Tagen bis Weihnachten die Möglichkeit, das Friedenslicht zu sich nach Hause zu holen. Von 9 bis 17 Uhr ist die Wallfahrtskirche am Volkersberg täglich geöffnet.

Das Friedenslicht aus Bethlehem kam über Wien nach Fulda, und von dort über Motten zum Volkersberg , sagte Pastoralreferent Jens Hausdörfer, der geistliche Begleiter des Hauses Volkersberg . "Es wurde in der Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem entzündet und reist mit seiner weihnachtlichen Botschaft um die ganze Welt."

Viele leuchtende Laternen

Auf dem Sportplatz des Bungalowdorfes gab es eine kleine Friedenslicht-Andacht. Jens Hausdörfer dankte den Menschen, dass sie trotz Abstands- und Hygieneregeln für eine adventliche Stimmung sorgten. Nach und nach wurde der Sportplatz lichterfüllt. Das Friedenslicht leuchtete in immer mehr kleinen Laternen, die die Menschen zum Volkersberg mitgebracht hatten. Auch in diesen schwierigen Zeiten sei es möglich, Freude und Licht weiterzuschenken, betonte Hausdörfer. "Licht für andere sein", ermutige er die Menschen, die mit dem Friedenslicht auf dem Sportplatz standen.

Der 3. Adventssonntag, der traditionell der Gaudete-Sonntag ist und für Freude steht, für Vorfreude auf das Weihnachtsfest , sei bestens geeignet, ein bisschen Licht in die trübe Zeit der grauen Dezembertage zu bringen. Nicht nur diesen Tagen, in denen es schon am Nachmittag wieder dunkel werde, sondern auch in den Menschen selbst könne es dunkel sein. "Wohl jeder kennt solche Situationen. Es gibt in unserer Welt so vieles, was nicht rund läuft, was nicht heil ist, was im Argen liegt. Da ist von Frieden keine Spur, nicht mit sich selbst, nicht mit meinen Mitmenschen und nicht mit dem großen Ganzen." In diese Dunkelheit soll nun dieses kleines Licht, das aus der Geburtsgrotte in Bethlehem durch die Welt reist, leuchten. "Ja, wir glauben, dass Gott in diese dunkle Welt ein Licht bringen will, dass er ein Friedensbringer sein will. Doch Gott ist kein Magier, der mit einem Streich alle Probleme aus der Welt schafft. Dieses Lichtbringen ist ein Prozess, den macht Gott nicht alleine, dazu braucht er uns als Lichtbringer und Friedensstifter ", sagte Hausdörfer.

Licht in die Welt tragen

Das mache die Identität als Christ, dass man gegen jede Erfahrung und Wahrscheinlichkeit dennoch überzeugt ist, dass dieses kleine Licht Wirkung zeigen werde. "Lassen wir uns einspannen von der Hoffnung und tragen wir dieses Licht in die Welt - gerade im Advent und gerade in diesem Jahr, in dem Corona so viel Hoffnung zunichte machte. Tragen wir unseren Teil dazu bei, in dem wir Lichtbringer und Friedensstifter sind. Fangen wir konkret mit diesen Friedenslicht aus Bethlehem an."

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