Fuchsstadt

Fuchsstadt soll grüner werden

Kreisgartenfachberater Dieter Büttner hat dem Gemeinderat Vorschläge zur Verschönerung seines Heimatorts gemacht. Und das kam gut an.
Im Neubaugebiet 'Hinter Turm III' ergeben sich mehrere Möglichkeiten für Anpflanzungen. In die Mitte des Kreisverkehrs  soll eine Kaiserlinde   gepflanzt werden. Winfried Ehling       -  Im Neubaugebiet 'Hinter Turm III' ergeben sich mehrere Möglichkeiten für Anpflanzungen. In die Mitte des Kreisverkehrs  soll eine Kaiserlinde   gepflanzt werden. Winfried Ehling
| Im Neubaugebiet "Hinter Turm III" ergeben sich mehrere Möglichkeiten für Anpflanzungen. In die Mitte des Kreisverkehrs soll eine Kaiserlinde gepflanzt werden. Winfried Ehling

In der Fuchsstadter Ratssitzung legte Landkreis-Fachberater Dieter Büttner ein Bepflanzungs- und Ergänzungskonzept auf, das mehrere Flächen im und um das Dorf vorsieht. Am Waldfriedhof, im Neubaugebiet "Hinterm Turm III" und im Ortskern möchte Büttner seinen Heimatort mit Bäumen, Stauden und Blumen verschönern.

Den Waldfriedhof will der Fachmann am Eingangshang begrünen, dort, wo durch die Bauarbeiten eine kahle Fläche entstanden ist. Für das neue Wohnbaugebiet empfahl er Blumen-Eschen, Spitzahorn und eine Unterpflanzung mit dem relativ pflegeleichten "Silbersommer". Zudem bringt er rund 1 700 Blumenzwiebeln auf den kleineren Flächen aus. Die Mitte des neuen Wohnviertels soll eine Kaiserlinde zieren.

Bedarf an Begrünung sieht er auch auf dem Platz neben dem Rathaus und an den Seitenstreifen an der Straße nach Hammelburg. An den Rabatten wäre eine Aufschüttung wegen darunter liegenden Stromkabel nötig, um die Straßenränder zu drapieren. Auch einige Rosen-Stöcke könnten die Kissinger Straße aufwerten. Weiterhin sollten Pflanzen am "Eulentreff" und am Wassertretbecken das Umfeld verschönern.

Angedacht sind zudem dekorative Elemente am Platz gegenüber dem Musikerheim. Büttner empfahl, Bäume noch im Herbst zu setzen, Stauden können im Frühjahr folgen. Die Bewässerung sollte über einen Tröpfchen-Wassersack erfolgen. Bedenken von Bernd Stöth, dass der Pflegeaufwand die Kapazitäten des Bauhofs übersteigen könnte, teilte Büttner nicht. Der Gemeinderat befürwortete das vorgestellte Konzept einmütig, der Fachberater soll nun eine Auswahl treffen und einen Kostenplan vorlegen.

Neu gestaltet wird der Pausenhof der Schule, auf dem das Pflaster teils schon marode ist und Gefahren birgt. Auf der oberen Ebene entstehen Windspiele, das Schul-Logo und ein Mühlespiel. Der Bereich um den dortigen Baum wird von den Pflastersteinen befreit. Eine Betonfläche dient als Untergrund für das Mühlespiel . Den Rest will die Gemeinde wieder mit den gleichen Steinen ausstatten, die im unteren Bereich bereits vorhanden sind. Bürgermeister René Gerner will die Kosten ermitteln und eine Skizze erstellen lassen. Der Bauhof , und Eltern die dazu Lust haben, sollen die Arbeiten übernehmen.

Der Anteil des Kreisumlagebescheids beträgt für das Jahr 2020 für die Gemeinde rund 794 400 Euro. Es wurden keine Einwände seitens des Rats erhoben, der der Auszahlung zustimmte. Der Umlagebescheid des Abwasser-Zweckverbands Thulba-Saale (AZV) dotiert heuer bei den Betriebskosten auf etwa 67 200 Euro - das sind etwa 3000 Euro weniger als im Vorjahr. An den Investitionskosten und der Schuldendienst-Umlage ist Fuchsstadt mit 6482 Euro und knapp 9000 Euro beteiligt. Auch hier fiel die Zustimmung einmütig.

Es gibt Überlegungen, in diesem Jahr eine Weihnachtsbeleuchtung im Ort zu installieren. Der Bürgermeister informierte über die Kosten, die relativ hoch sind. Deshalb riet Gerner "klein anzufangen", vielleicht in der Kirchstraße und am Brunnen . Eva-Maria Conrad schlug eine andere Möglichkeit vor. Die Anwohner der an den Straßen liegenden Häuser sollen "Adventsfenster" einrichten. Dies sei kostensparend. Vize-Bürgermeister Mario Hugo glaubt, dass "weniger mehr ist" und empfahl den Weihnachtsschmuck nur an markanten Punkten. Gerner holt jetzt Informationen ein.

Die Zustimmung des Gremiums gab es für den Neubau eines Einfamilienhauses mit Garage und Carport "Am Bendel" sowie die Errichtung eines Carports am "Rotfeldweg", die eine Isolierte Befreiung benötigte. Verschoben ist die Entscheidung über den Bau einer Stützmauer an der "Goldklinge", die der Rat so nicht befürwortete, da die Mauer die zulässige Höhe übersteigt. Der Bürgermeister will mit dem Antragssteller noch einmal ein Gespräch führen.

Der Caritasverband erhält für das Jahr 2021 eine Pauschalförderung von 500 Euro. An der Restaurierung des Kreuzes an der "Hohen Straße" beteiligte sich die Unterfränkische Kulturstiftung mit 243 Euro. Aus der vorherigen, nichtöffentlichen Sitzung gab Gerner bekannt, dass die Aufträge für die Industrie-Tore, die Fenster und Eingangstüren, das Flachdach und die Rohbauarbeiten für den Anbau des Feuerwehrhauses vergeben wurden. Den Waldzäunungen im Pfützental und in der Nähe des Munitionslagers stimmte die Räte zu.

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