Bad Kissingen

Gedenken an Deportation auch im Kreis Bad Kissingen

Das Projekt "Denkort Aumühle" soll den ehemaligen Güter-Bahnhof in Würzburg mit den früheren jüdischen Gemeinden in ganz Unterfranken verbinden.
Dieses Bild lieferte die Idee für den Denkort Aumühle. Foto: Staatsarchiv       -  Dieses Bild lieferte die Idee für den Denkort Aumühle. Foto: Staatsarchiv
| Dieses Bild lieferte die Idee für den Denkort Aumühle. Foto: Staatsarchiv

In Unterfranken gab es im Jahr 1932 genau 109 jüdische Gemeinden. "Unterfranken hatte ja die größte Dichte an jüdischen Gemeinden in ganz Deutschland", berichtet Dr. Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, im Interview mit dieser Zeitung. Er ist Mit-Initiator des Projektes "Denkort Aumühle", das an die Deportation der unterfränkischen Juden erinnern soll: 1795 Menschen mussten in den Jahren 1941 und 1942 am ehemaligen Güterbahnhof Aumühle in die Todeszüge steigen. Andere Transporte starteten am Hauptbahnhof oder in Kitzingen.

Archiv-Artikel
Der Inhalt ist älter als 14 Tage und steht Ihnen daher nur mit MP+-Zugang zur Verfügung