Oberthulba

Gedenken an jüdisches Leben

Die Gemeinde Oberthulba will sich mit dem Gedenken an jüdisches Leben im eigenen Ort dem Würzburger Projekt "Denkort Aumühle" mit einer Aktion anschließen.
Zwei Gedenktafeln an der ehemaligen Synagoge in der Ledergasse weisen auf jüdisches Leben in Oberthulba hin. Jetzt soll eine Gedenkskulptur folgen. Das Motiv soll nach dem willen der Gemeinderäte ein Rucksack aus den Reihen der verfolgten Juden sein. Foto: Gerd Schaar       -  Zwei Gedenktafeln an der ehemaligen Synagoge in der Ledergasse weisen auf jüdisches Leben in Oberthulba hin. Jetzt soll eine Gedenkskulptur folgen. Das Motiv soll nach dem willen der Gemeinderäte ein Rucksack aus den Reihen der verfolgten Juden sein. Foto: Gerd Schaar
| Zwei Gedenktafeln an der ehemaligen Synagoge in der Ledergasse weisen auf jüdisches Leben in Oberthulba hin. Jetzt soll eine Gedenkskulptur folgen. Das Motiv soll nach dem willen der Gemeinderäte ein Rucksack aus den Reihen der verfolgten Juden sein. Foto: Gerd Schaar

Denn auch die Marktgemeinde blickt auf eine Vergangenheit mit jüdischem Leben zurück. Zwei Gedenktafeln mit Ergänzung aus dem Jahr 2003 an der ehemaligen Synagoge in der Ledergasse weisen darauf hin.Den Ausschlag für die Beteiligung am Projekt Aumühle gab der Hinweis, dass auch Juden aus Oberthulba während der NS-Zeit verfolgt wurden. Bürgermeister Gotthard Schlereth (CSU/FWG) machte dies an den Nummern für die Deportation fest, die nachweisbar seien. "Wir müssen uns mit diesem Thema auseinandersetzen, sonst geht diese Historie eines Tages unter", sagte er.

Archiv-Artikel
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