Hammelburg

Gedenkstätte für Pater Dominik Lutz

Pater Dominik Lutz war Seelsorger, Kirchenrestaurator und Buchautor. Am Sonntag wird eine Gedenkstätte eingeweiht, die oberhalb von seinem Heimatort an ihn erinnert.
Die Gedenkstätte für Pater Dominik Lutz oberhalb von Ochsental mit Blick auf seinen Heimatort  Morlesau wird am Sonntag,  29. September, um 10.30 Uhr mit einen  Gottesdienst direkt  gesegnet. Marion Eckert
Die Gedenkstätte für Pater Dominik Lutz oberhalb von Ochsental mit Blick auf seinen Heimatort Morlesau wird am Sonntag,  29. September, um 10.30 Uhr mit einen Gottesdienst direkt  gesegnet. Marion Eckert

Viele treue Kreuzbergbesucher aber auch Vierzehnheiligen Pilger erinnern sich sicherlich noch an den Franziskanerpater Dominik Lutz, der von 2001 bis 2009 als Wallfahrtsseelsorger auf dem Heiligen Berg der Franken wirkte. Seinen Lebensabend verbrachte er in Vierzehnheiligen und starb im Alter von 91 Jahren im März 2018.

Eduard Arnold (ehemals Waldberg, heute Zeitlofs) war mit dem, weit über Franken hinaus bekannten Seelsorger, Kirchenrestaurator und Buchautor gut befreundet und hat ihm nach seinem Tod eine Gedenkstätte in  der Nähe von Hammelburg errichtet. Diese Gedenkstätte oberhalb von Ochsental mit Blick auf seinen Heimatort Morlesau wird am Sonntag,  29. September, um 10.30 Uhr mit einen Gottesdienst direkt vor Ort gesegnet. Zelebrant wird der Ruhestandspfarrer Edwin Erhard aus Hammelburg sein. Eingeladen sind alle Freunde von Pater Dominik Lutz, die sich auf diese Weise gerne an ihn erinnern.

Lutz wurde am 23. März 1926 in Morlesau bei Hammelburg geboren, mit zehn Jahren kam er in das Knabenseminar in Dettelbach. Es folgten weitere Stationen in Hammelburg und Bamberg. Als Luftwaffenhelfer wurde er nach Schweinfurt beordert und musste Militärdienst in der Tschechei und im Osten Deutschlands leisten. Bei der Verladung als Kriegsgefangener nach Sibirien floh Lutz. Nach der Rückkehr in die fränkische Heimat trat er im Oktober 1945 bei den bayerischen Franziskanern in das Noviziat in Dietfurt ein. Nach Studienjahren in Bad Tölz und München-Sankt Anna legte er am 14. Oktober 1950 die feierliche Profess ab. Kardinal Michael Faulhaber weihte ihn am 8. Juli 1951 in München-Sankt Gabriel zum Priester.

Viele verschiedene Stationen prägten Lutz Lebenslauf. 1981 wurde er Guardian und Wallfahrtsseelsorger in Vierzehnheiligen. Die Restaurierung der Basilika in Vierzehnheiligen wird als sein Lebenswerk angesehen. Als Wallfahrtsseelsorger veröffentlichte er zahlreiche Bücher, Bildbände und Kleinschriften zur Wallfahrt und zur Nothelferverehrung. Im August 2001 sandte ihn die Ordensleitung als Wallfahrtsseelsorger zum Kreuzberg. Dort wirkte er bis 2009. Danach kehrte er zurück nach Vierzehnheiligen, wo er auf der Seniorenstation des Mutterhauses seinen Lebensabend verbrachte.

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