Hammelburg

Gelebte Ökumene: Evangelische Gemeinde half aus

Nach dem Wasserschaden im katholischen Pfarrzentrum musste sich das Team Seniorenarbeit für das Erntedankfest der Senioren einen neuen Veranstaltungsort suchen. Den fand man im neuen evangelischen Gemeindehaus.
Nach dem Wasserschaden im katholischen Pfarrzentrum musste sich das Team Seniorenarbeit für das Erntedankfest der Senioren einen neuen Veranstaltungsort suchen. Den fand man im neuen evangelischen Gemeindehaus.Bianca Volkert
Nach dem Wasserschaden im katholischen Pfarrzentrum musste sich das Team Seniorenarbeit für das Erntedankfest der Senioren einen neuen Veranstaltungsort suchen. Den fand man im neuen evangelischen Gemeindehaus.Bianca Volkert

"Gott sei Dank konnte die Veranstaltung der Mitmach-Aktiv Senioren stattfinden. Es war wirklich eine böse Überraschung als der Wasserschaden in Pfarrzentrum entdeckt wurde. Es eignen sich wirklich nur wenige Räumlichkeiten in denen die Nachmittage stattfinden können, " schreibt Bianca Volkert, der die Leitung Seniorenarbeit Hammelburg obliegt, in ihrem Bericht über die Erntedank-Veranstaltung.

Erste Priorität ist immer die Barrierefreiheit sowie eine kleine Küche. Wie wichtig das katholische Pfarrzentrum in Hammelburg ist, erkenne man erst, wenn es mal nicht mehr zur Verfügung steht. Auf Herbergssuche für die Senioren, wurde dem Team Seniorenarbeit von der evangelischen Kirchengemeinde sofort und selbstverständlich geholfen. "Wir wissen es sehr zu schätzen, dass uns Pfarrer Augustin das neu erbaute Martin Luther-Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde zur Verfügung stellte", so Volkert.

Schnell war die Aufregung im Vorfeld beim Team der Seniorenarbeit gelegt und es wurde ein sehr schöner stimmiger Nachmittag. Rechtzeitig zum Eintreffen der Gäste standen frisch gebrühter Kaffee, gespendete und vom Team gebackene Kuchen bereit. Die Gäste hatten vieles aus ihrer Heimat zu erzählen. Sitten und Gebräuche zum Erntedankfest aus den verschiedensten Regionen Deutschlands oder auch den Erinnerungen aus Kriegszeiten wurden interessiert gelauscht. "Das zeigt wieder wie wichtig diese gemeinsame Nachmittage sind." Viele konnten sich noch an Erntedankgebete und Gedichte erinnern und auch lustige Geschichte wurde zum Besten gegeben. "Es wäre sehr schade, wenn dieses Wissen in Vergessenheit geraten würde", so Volkert.

Zum Mitsingen spielte Herr Schlembach auf seiner " Rucksackzither " bekannte Lieder aus der Rhön oder passend zum Wein, genauer gesagt zum Federweißer, der wieder von Stefan März spendiert wurde. Dazu gab es viele verschiedene Brotsorten mit Gerupften.

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