Münnerstadt

Gemeinsames Musikerlebnis

 Die Jugendblaskapelle Großwenkheim legt großen Wert auf die Nachwuchsförderung. Während eines Infonachmittages haben sich Mütter mit ihren Kindern ein Bild vom Unterricht gemacht.
Das schöne alte Sprichwort "Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr" kam zu Ehren beim Infonachmittag der Jugendblaskapelle Großwenkheim. Schließlich sollen die musikalischen Fähigkeiten der Kinder so früh wie möglich gefördert werden. Je früher die Förderung beginnt, desto höher ist die Erfolgsquote, wissen Fachleute.

Rhythmisches Klatschen geübt

Außerdem sucht die Jugendblaskapelle Großwenkheim, die durch ihre erfolgreiche Nachwuchsförderung ebenso wie durch ihr hohes musikalisches Niveau seit vielen Jahren in der weiten Umgebung einen guten Namen hat, immer Nachwuchs, wie Jugendleiter Johannes Geiling betonte.

Mehrere junge Mütter waren denn auch mit ihren Söhnen und Töchtern in den Kindergarten gekommen, um sich ein Bild zu machen, wie hier unterrichtet wird, und die Kinder eventuell auch anzumelden.
Den ersten Teil des Infonachmittags bestritt die Diplom-Musiklehrerin Birgit Döhler von der Musikschule Münnerstadt, die auch als Kreisvorsitzende des Nordbayerischen Musikbundes bekannt ist. In einer Probestunde demonstrierte sie, was "musikalische Früherziehung" eigentlich bedeutet und wie die Jüngsten noch im Kindergartenalter spielerisch an den Umgang mit der Stimme, an den Rhythmus sowie die Eingliederung in eine Gruppe herangeführt werden können. Die Mütter waren mit dabei, als die ganz Kleinen rhythmisches Klatschen zuerst allein und dann in Zusammenspiel mit anderen Kindern übten.

Instrumente ausprobiert

"Erst klatsch ich, und dann klatscht du", hatte Birgit Döhler als Devise ausgegeben, um die Mädchen und Buben rhythmisches Klatschen üben zu lassen. Schließlich klatschten Kinder nach Musik aus dem Radio. Die Kleinen konnten auch Instrumente wie zum Beispiel Klanghölzer ausprobieren. Auch wenn einige von ihnen etwas schüchtern dabei waren, merkte man ihnen an, dass es großen Spaß machte.
Der zweite Teil des Infonachmittags war vor allem für die etwas älteren Buben und Mädchen interessant, denn sie konnten einige Blasmusikinstrumente ausprobieren und machten auch gerne Gebrauch davon. Johannes Geiling, Stefanie Geiling und Stefanie Rützel zeigten ihnen, wie man auf einem Waldhorn, einer Querflöte, einer Trompete oder einem Saxophon spielt.
Die jungen, möglicherweise zukünftigen Musiker nutzten gerne die Möglichkeit, den Instrumenten einige Töne zu entlocken. Das war gar nicht so einfach, wie die Buben und Mädchen zuerst wohl gedacht hatten, denn mancher Ton klang etwas "schräg". Doch wenn sie sich zum Musikunterricht anmelden, wird sich das sehr schnell ändern.
Informationen über die Jugendblaskapelle gibt es im Internet unter www.jugendblaskapelle-gwh.de .

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