Riedenberg

Gerechtigkeit für jeden Menschen

Seit 25 Jahren gibt es nun schon die "Eine-Welt- Gruppe" der Pfarreiengemeinschaft Oberer Sinngrund. Gefeiert wird das Jubiläum am Sonntag, 19. Januar, 10 Uhr, mit einem Gottesdienst in der Kirche in Riedenberg, mit anschließendem Brunch und Vortrag mit dem Diözesanreferenten Alexander Sitter.
Die "Eine-Welt-Gruppe" der Pfarreiengemeinschaft Oberer Sinngrund  feiert in Riedenberg am  Sonntag, 19. Januar, mit einem Gottesdienst und  anschließendem Brunch sowie einem Vortrag ihr 25-jähriges Bestehen. Foto: Marion Eckert
Die "Eine-Welt-Gruppe" der Pfarreiengemeinschaft Oberer Sinngrund feiert in Riedenberg am  Sonntag, 19. Januar, mit einem Gottesdienst und anschließendem Brunch sowie einem Vortrag ihr 25-jähriges Bestehen. Foto: Marion Eckert

"Schon ein kleiner Impuls kann die Welt verändern", so lautet das Motto des Gottesdienstes, der von der Eine-Welt-Gruppe im Gedenken an die Menschen in allen Ländern dieser Welt mit modernen Liedern, einem Schöpfungstanz und hoffentlich ganz vielen Mitfeiernden gestaltet wird.  Mit dem Jubiläum soll so - wie mit ihrer Arbeit - der Blick über den eigenen Kirchturm auf die ganze Welt geweitet werden. Ab 11.30 Uhr gibt es einen Brunch im Gemeindezentrum der Gemeinde Riedenberg - natürlich aus fair gehandelten Zutaten.

Mit riesigem Elan gestartet

Voller Ideen waren die Gründungsmitglieder 1995, um Spenden für Projekte der Entwicklungshilfe zu sammeln. Gesammelt wurden noch Deutsche Mark. Viele sagten damals noch "Dritte Welt", und meinten damit Länder und Regionen dieser Erde, die nicht den gleichen Standard wie in Mitteleuropa hatten. Gerade aus der Wahrnehmung, dass sich in Mitteleuropa die Menschen mehr leisten können und überhaupt genug zum Leben haben, und andere Menschen in benachteiligten Regionen oft nicht einmal das Notwendige haben, entstand die Eine-Welt-Gruppe. Gemeindemitglieder, meist junge Eltern , machten sich mit riesigem Elan an die Arbeit.

Arme und Unterdrückte im Blick

Anfangs besuchte die Gruppe Kindergärten im Oberen Sinngrund und verkaufte fair gehandelte Waren. Das Geld wurde für jeweils aktuelle Projekte der Kirchengemeinde gespendet, die Arme und Unterdrückte im Blick hatten. Inzwischen hatte in der Entwicklungshilfe ein Umdenken eingesetzt, und diese Entwicklung vollzog auch die Gruppe nach. Heute veranstaltet die Eine-Welt-Gruppe etwa Treffen, um gezielte Denkanstöße zu geben, wie  zum Beispiel das Frauenfrühstück in Wildflecken. Den Verkauf von Fairtrade-Produkten organisiert die Gruppe ebenfalls regelmäßig nach Gottesdiensten oder bei Veranstaltungen in allen möglichen Einrichtungen. Spenden werden natürlich auch weiterhin gesammelt, sie fließen im Moment in das Hauptprojekt Rumänienhilfe. Über die IGFM (Internationale Gesellschaft für Menschenrechte), werden am Ostrand Europas Schulranzen, Lebensmittelpakete, Kleider, Decken, Geldspenden für Photovoltaikanlagen und Holzspenden generiert und an konkrete Familien in Rumänien gegeben. Für dieses Projekt wurden bisher rund 6000 Euro gespendet.

Mit der Jubiläumsfeier will sich die Eine-Welt-Gruppe weiter verändern. Die elf Mitglieder wollen das Anliegen von Gerechtigkeit für jeden Menschen weiterbringen und suchen nach engagierten Leuten, die ihr Anliegen mittragen.

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