Hammelburg

Hammelburger Michaelsmarkt weiter ein Publikumsmagnet

Im Genussort Hammelburg gab es reichlich Auswahl: Ob Käse, heimische Kräuter, Haushaltsartikel oder einfach etwas fürs leibliche Wohl. Auch die Afrikahilfe informierte und veranstaltete eine Tombola.
Viel war beim Michaelsmarkt in Hammelburg geboten: von Essbarem bis Kleidung für die kalte Jahreszeit. Foto: Gerd Schaar
Viel war beim Michaelsmarkt in Hammelburg geboten: von Essbarem bis Kleidung für die kalte Jahreszeit. Foto: Gerd Schaar

Heimische Kräuter und gleich zweimal Käse aus Österreich. Das waren laut Stadtverwaltung die Neuen unter den rund 90 angemeldeten Ausstellern auf dem Michaelsmarkt. Seit mehreren Jahrzehnten läutet dieser Markt am letzten Septemberwochenende den Herbst und das Winterhalbjahr ein.

Was braucht man außer wärmende Wollmützen und Schals für die kommende kalte Jahreshälfte? Die Auswahl war wie üblich riesengroß. Allen voran die Haushaltsartikel für Küche und Reinigung. Nicht zu vergessen war das reichhaltige Angebot für das leibliche Wohl, wie die Warteschlangen bei den Plootz-, Pizza- und Crepesbäckern sowie Grillständen bewiesen. Gerne wurde hierzu der frisch gezapfte Federweißer verkostet. Klar, Hammelburg ist ein Genussort. Freilich kamen auch die Freunde aus der belgischen Patenstadt Turnhout angereist, um den Michaelsmarkt mit Brüsseler Waffeln und Leonidas-Pralinen zu versüßen. Oberdrein gab noch einen Happen Käse und einen Schluck Klosterbier von Corsendonk.

Rhöner Schatztruhe an Wildkräutern

"Die Natur entdecken, schmecken und erleben", machte die Kräuterfee Karin Weitzel aus Untererthal auf die Rhöner Schatztruhe an Wildkräutern aufmerksam. Diese Kräuter finden sich wieder in ihren vielfältigen Produkten für die innere und äußere Anwendung. So zum Beispiel als Tee, als Salzmischung, als Gewürze , als Seife , als Naturkosmetik und sogar als leckere Praline. Wie man das macht, kann man bei Weitzel in Untererthal erleben. Bei ihr gibt es nämlich Workshops und Führungen, in denen man mehr über die Wildkräuter und das Kochen mit ihnen lernt.

Geschmack der Alpengräser

"Unsere Kühe haben Namen und ernähren sich ausschließlich von heimischem Alpengras", sagte der Käsehändler Christian Kurtze aus Tirol. Keine Großställe mit hunderten Kühen, sondern überschaubar kleine Herden aus den Tiroler Bergdörfern liefern die so genannte Heumilch für den naturbelassenen Käse , dessen Rinde mitgegessen werden kann. "Der Geschmack der Alpengräser findet sich im Käse wieder", empfahl Kurtze einen Probehappen. Aus Oberösterreich kam Käsehändler Christian Schmid angereist. Die Besonderheit seiner milden und würzigen Käsesorten ist im Innern der mächtiger Laibe vorhanden, nämlich Kräuter und Gewürze .

Lavendelduft dominierte auf dem Stand von Mario Schönecker aus der Region Fulda. Der Geruch von Lavendelparfüm, Lavendelbadesalz und Lavendelöl lockte die Besucher an den Stand. "Unser Lavendel kommt vom Gardasee und wird in unserem Familienbetrieb handverarbeitet", sagte er. Rein biologisch und ohne Chemie.

Interessante Fotowand der Afrikahilfe

Nicht fehlen durfte die Hammelburger Afrikahilfe, die mit einer interessanten Fotowand und einer Tombola auf ihre Hilfsaktionen aufmerksam machte. Vorsitzender Reinhard Beichel: "Mittlerweile haben wir fünf Kindergärten in Tansania gebaut. Wir schaffen dies für etwa 15.000 Euro pro Einrichtung inklusive Küche, Vorratsraum für Lebensmittel, Raum für die Erzieherin und Gruppenraum für 45 Kinder." Obendrein gebe es noch Wassertanks, eine überdachte Terrasse und eine Toilette. Für 15.000 Euro baue man in Deutschland lediglich eine etwas bessere Garage. Mit einem Flohmarkt im Bürgerhaus und einem Büchermarkt in der Markthalle zeigte sich der Kreistierschutzverein, Ortsverband Hammelburg , präsent.

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