Nüdlingen

Höhere Hürden für Tempo-30 in der Ortsdurchfahrt von Nüdlingen

In der Stellungnahme des Landratsamts wird auf die Notwendigkeit der Vorlage von Verkehrs- und Lärmgutachten aufmerksam gemacht. Das sorgt für wenig Begeisterung
Das Thema Tempo 30 in der Nüdlinger Ortsdurchfahrt beschäftigte wieder einmal die Gemeinderäte. Foto: Arthur Stollberger
Das Thema Tempo 30 in der Nüdlinger Ortsdurchfahrt beschäftigte wieder einmal die Gemeinderäte. Foto: Arthur Stollberger

.Bauangelegenheiten waren der überwiegende Teil der Beratungen bei der letzten Sitzung des Nüdlinger Gemeinderates. Vorbereitungen galt es auch für den Bürgerentscheid zur Ortsumgehung zu treffen, der am 9. Februar stattfindet. Der Gemeinderat beschloss jeweils einstimmig, als Abstimmungsleiter Bürgermeister Harald Hofmann und als Stellvertreter Geschäftsleiter Stefan Funk mit der Aufgabe zu betrauen.

Große Hoffnungen hatte sich die Mehrheit des Gemeinderates im Hinblick auf die Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit auf Tempo 30 km/h in der Ortsdurchfahrt B 287 gemacht. In dem Leitantrag, der vom Bürgerblock eingebracht worden war, wurde darauf verwiesen worden, dass das Staatliche Straßenbauamt bei seiner Stellungnahme zur Umgehungsstraße die Grenze der Lärmimmission um sieben Dezibel (A) überschritten sieht. Christian Höfler, der Fraktionsvorsitzende des Bürgerblocks Nüdlingen , zeigte sich enttäuscht über die nun seitens des Landratsamts vorliegende Stellungnahme. Darin wird auf die Notwendigkeit der Vorlage von Gutachten (Verkehrs- und Lärmgutachten) aufmerksam gemacht. Ohne diese könne es keine Ausnahmegenehmigung für Tempo 30 geben.

Bauanträge

Zugestimmt wurde einem Bauantrag für die Aufstockung eines Wohngebäudes, Fassadenänderung und Umbau von Garage und Nebengebäude in der Schenkgasse. Es gab keine Gegenstimme.

Nach der Zustimmung zu erforderlichen Befreiungen stimmte der Gemeinderat dem Antrag auf Errichtung eines Zweifamilienwohnhauses zu. Ebenfalls positiv beschieden wurde der Bauantrag auf Errichtung eines Einfamilienwohnhauses am Riedweg, nachdem die erforderlichen Befreiungen erteilt wurden.

Dem Antrag auf Umbau eines bestehenden Wohnhauses, der Umnutzung eines Nebengebäudes zum Wohngebäude und dem Teilabbruch von landwirtschaftlichen Gebäuden in der Wüstengasse wurde zugestimmt.

Beförsterungsentgelt für die Waldpflegeverträge

Nachdem Bürgermeister Harald Hofmann darauf verwiesen hatte, dass das Beförsterungsentgelt seit zehn Jahren unverändert besteht, votierte der Gemeinderat ohne Gegenstimmen der Anpassung zum 1. Januar 2020 auf 30 Euro pro Hektar zu.

Erlass der Erschließungsbeitragssatzung

Der Gemeinderat wurde auf die Änderung der Rechtsgrundlage für Erschließungsbeitragssatzungen hingewiesen und stimmte der jetzt gültigen Erschließungsbeitragssatzung zu. Der Beschluss erfolgte einstimmig.

Kassenversicherung wird erhöht

Der Bürgermeister wies darauf hin, dass die derzeitige Versicherungssumme der Kommunalen Kassenversicherung in Höhe von 30.700 Euro sehr niedrig sei. Der Gemeinderat beschloss die Erhöhung der Versicherungssumme auf 1.000.000 Euro.

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