Klosterkreuzberg

Hohe Spende vom Kreuzberg

Die stolze Summe von 10.000 Euro aus dem Erlös des Adventsmarktes auf dem Kreuzberg und dem Engelberg sowie die Kollekte vom Konzert "Weihnachten in der Rhön" in Höhe von 1230 Euro konnte für das Projekt Omnibus" übergeben werden.
Eine fünfstellige Spende konnte vom  Guardian des Klosters, Pater Georg  Andlinger (rechts) und dem Geschäftsführer der Klosterbetriebe GmbH,  Christian Weghofer (links), an Bruder Igor Hollmann, den Leiter des  "Projekt "Omnibus" in München, übergeben werden.  Foto: Marion Eckert
Eine fünfstellige Spende konnte vom  Guardian des Klosters, Pater Georg Andlinger (rechts) und dem Geschäftsführer der Klosterbetriebe GmbH, Christian Weghofer (links), an Bruder Igor Hollmann, den Leiter des "Projekt "Omnibus" in München, übergeben werden. Foto: Marion Eckert

Die Spende überreichten der Guardian des Klosters Kreuzberg, Pater Georg Andlinger, und der Geschäftsführer der Klosterbetriebe GmbH, Christian Weghofer, an Bruder Igor Hollmann, den Leiter des "Projekt Omnibus" in München

Christian Weghofer bedankte sich im Rahmen des Gottesdienstes bei den Kreuzbergbesuchern, die diesen Erfolg erst  möglich machten. Er sei überwältigt gewesen, wie viele Menschen zu Adventsmarkt auf den Kreuzberg gekommen waren. Auch dankte er den Mitarbeitern und den Ausstellern sowie den Patres. Bruder Igor Hollmann berichtete über das Projekt, das Familien in Notlagen helfe. "Wenn Kinder in einer Notsituation in eine Klinik nach München kommen, dann ist für sie medizinisch gut gesorgt. Die Eltern stehen aber vor dem Problem, eine Unterkunft finden zu müssen, denn in der Klinik selber sind nur begrenzte Aufnahmemöglichkeiten für sie vorhanden. Hinzu kommen oftmals große finanzielle Belastungen." Die Stiftung "Projekt Omnibus" möchte diese Not der Familien kranker Kinder ein wenig auffangen. Das lateinische Wort "Omnibus" bedeutet auf Deutsch "für alle und durch alle".

Angebot der Franziskaner

Der Dienst, den die Franziskaner anbieten, soll, ganz im Geist des heiligen Franziskus, keine Schranken kennen und allen offenstehen. "Wir fragen nicht nach Einkommen, Nationalität, Geschlecht oder zugehöriger Religion." Das Logo, das sich auf der Internetseite findet und im Eingangsbereich des Gebäudes, zeige einen mit Kindern und Familien voll besetzten Bus und einen Schriftzug "Komm mit, es sind noch Plätze frei". "Die Familien , die im "Projekt Omnibus" betreute werde, benötigen manchmal bis zu einem Jahr Unterstützung, andere nur für wenige Wochen oder Monate. Doch alle haben das gleiche Ziel, dass ihr Kind wieder gesund wird. Manche erreichen dieses Ziel, andere nicht", berichtete Bruder Igor Hollmann. Vor 30 Jahren wurde "Projekt Omnibus" aus der Not heraus gegründet. Es sei eine weihnachtliche Einrichtung, die herbergssuchende Menschen aufnehme, eine Unterkunft biete, aber auch seelsorgerische und menschliche Begleitung.

20 Familien haben Platz, zwei Apartments stehen für besonders schwere Fälle zur Verfügung.  "Es ist ein Zuhause auf Zeit für Eltern schwerkranker Kinder.  Der Aufenthalt ist kostenlos. Die Eltern können in der Gemeinschaft an den Mahlzeiten teilnehmen und andere Eltern kennen lernen, sich gegenseitig unterstützen und begleiten, miteinander hoffen und auch trauern. In der Gemeinschaft sind sie nicht alleine. Wir sitzen gemeinsam am Tisch und wir feierten auch Weihnachten zusammen, obwohl manchem nicht danach zu mute war." Das "Projekt Omnibus" habe immer eine offene Türe.

Weitere Infos über das Projekt gibt es im Internet .

Spendenkonto der Stiftung "Projekt Omnibus" bei der Liga Bank München IBAN: DE37 7509 0300 0002 3171 76 BIC: GENODEF1M05.

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