Oerlenbach

Holz für die Kuppeln der Schule

Die Oerlenbacher Gemeinderäte weichen von früheren Ideen ab und lassen die Lichtkuppeln mit Leimholz verkleiden statt mit Alu. Das verhindert Kondensation und Schwingungen. Außerdem wird für jedes Neugeborene ein Baum gepflanzt.
Die Lichtkuppeln der Schule werden innen mit Leimholz verkleidet. Das beschloss der Gemeinderat in seiner Sitzung.       -  Die Lichtkuppeln der Schule werden innen mit Leimholz verkleidet. Das beschloss der Gemeinderat in seiner Sitzung.
Foto: H. Hepp | Die Lichtkuppeln der Schule werden innen mit Leimholz verkleidet. Das beschloss der Gemeinderat in seiner Sitzung.

Die Verkleidung der Lichtkuppeln in der Schule Oerlenbach wird mit Leimholz vollzogen. Damit ändert der Gemeinderat seine Idee, die kostengünstige Variante "Alu-Verkleidung" zu nehmen. Wie befürchtet, kann es bei den Metallplatten zur Kondensationsbildung kommen. Darüber hinaus, so teilte ein Unternehmen mit, das sich bewarb, sind Schwingungen der Platten bei lauter Musik nicht ausgeschlossen. 7400 Euro gibt die Gemeinde für die Verkleidung der Kuppeln aus.

Für jeden kleinen Neubürger von Oerlenbach ein extra gepflanzter Baum: das wird ab dem Jahreswechsel Wirklichkeit. Die von Bürgermeister Nico Rogge vorgetragene Idee fand das Gefallen aller Ratsmitglieder. Die frisch gebackenen Eltern können dann entscheiden, ob ihr Baum Teil einer Pflanzung im Gemeindewald wird oder auf dem heimischen Grundstück seinen Platz findet. Aus acht Baumsorten können Mütter und Väter wählen, die Kosten für den Baumsprössling und den notwendigen Schutz trägt die Gemeinde, der Bauhof steuert und hilft bei der Pflanzung im Forst.

Notunterkunft zieht ins Backhaus um

Allen drei Bauangelegenheiten erteilte der Gemeinderat sein Einvernehmen. Komplex war die Bauvoranfrage aus Ebenhausen. Denn der ursprüngliche Wunsch des Bauherrn , dort ein Apartmenthaus zu errichten, war schon von allen Ämtern genehmigt. Jetzt will der Antragsteller dort ein Wohngebäude erstellen, das sich baulich in die Umgebung einpasst, der Gemeinderat hatte nichts dagegen.

Zuerst müssen zwei Grundstücke vereinigt werden, ehe eine Doppelgarage mit Scheunenanbau in Oerlenbach entstehen kann. Ansonsten fehlt die Zufahrt zu den Unterstellmöglichkeiten. Der Entwurf des Neubaus traf auf keine Gegenstimme. Weil der gültige Bebauungsplan in Rottershausen schon einige Jahre "auf dem Buckel hat", war die Liste der Befreiungen für das in der Nähe der Bahn angedachte Gebäude mit Garage ziemlich lang. Die Ratsmitglieder stimmten für den Entwurf der Verwaltung, sämtliche Ausnahmen zuzulassen. Denn in der Nachbarschaft waren in den letzten Jahren bereits reichlich Befreiungen erteilt worden.

Mit mehr als einer Million Euro fördert der Freistaat demografiefeste Kommunen. Auch Oerlenbach wird sich aktiv den Anforderungen des Wandels in der Gesellschaft stellen. 114 000 Euro erhielt die Gemeinde hierfür von Bayerns Finanz- und Heimatminister Albert Füracker . Die Notunterkunft der Gemeinde Oerlenbach "zieht" von Rottershausen nach Eltingshausen um. Das dortige Backhaus soll Obdachlose beherbergen können, dafür werden einige, wenige Möbel in das gemeindliche Gebäude gestellt. Die bisherige Unterkunft in der Nähe der Schule Rottershausen entsprach nicht mehr den Anforderungen und hätte aufwändig erneuert werden müssen.

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