Rannungen

Hort für 100 Kinder geplant

Informationen über das in Poppenlauer geplante Projekt gab es vom Maßbacher Bürgermeister Matthias Klement im Gemeinderat Rannungen. Die Baukosten betragen 2,7 Millionen Euro.
Den Bürgermeister der Nachbargemeinde Markt Maßbach, Matthias Klement (Bildmitte) konnte Bürgermeister Fridolin Zehner (links) in der jüngsten Sitzung des Rannunger Gemeinderates zu Informationen über den in Poppenlauer geplanten Kinderhort begrüßen. Rechts auf dem Bild die dritte Bürgermeisterin Bettina Bonengel.  Foto: Dieter Britz       -  Den Bürgermeister der Nachbargemeinde Markt Maßbach, Matthias Klement (Bildmitte) konnte Bürgermeister Fridolin Zehner (links) in der jüngsten Sitzung des Rannunger Gemeinderates zu Informationen über den in Poppenlauer geplanten Kinderhort begrüßen. Rechts auf dem Bild die dritte Bürgermeisterin Bettina Bonengel.  Foto: Dieter Britz
Den Bürgermeister der Nachbargemeinde Markt Maßbach, Matthias Klement (Bildmitte) konnte Bürgermeister Fridolin Zehner (links) in der jüngsten Sitzung des Rannunger Gemeinderates zu Informationen über den in Poppenlauer geplanten Kinderhort begrüßen. Rechts auf dem Bild die dritte Bürgermeisterin Bettina Bonengel. Foto: Dieter Britz

Das Angebot der Nachbargemeinde Markt Maßbach, auch Kinder im geplanten Schülerhort in Poppenlauer aufzunehmen, stand im Mittelpunkt der jüngsten Sitzung des Gemeinderates. Deshalb war der Maßbacher Bürgermeister Matthias Klement ( CSU ) in die Sitzung gekommen, um Informationen zu geben. Das Thema Kinderhort wird spätestens in fünf Jahren für alle Gemeinden aktuell, denn ab 2025 ist die Bereitstellung von Hortplätzen eine Pflichtaufgabe.

Der auf dem Gelände der Grundschule in Poppenlauer geplante Hort soll Platz für 100 Kinder haben, informierte der Maßbacher Bürgermeister. Staatlich gefördert werden aber nur 80 Plätze. Für je zehn Kinder aus Rannungen und Thundorf sollen Plätze zur Verfügung gestellt werden. "Was passiert, wenn Rannungen mehr Plätze braucht?", wollte Yvonne Seufert ( Bürgerliste ) wissen. "Das Jugendamt hat mit nicht allzu hohen Überbuchungen kein Problem", beruhigte Klement. Er schilderte, dass die Marktgemeinde 2014 anfing, zwölf Hortplätze auszuweisen, "die waren ruckzuck weg". Die Nachfrage sei immer mehr gestiegen, sodass es nun drei Horte gebe, und zwar je einen am Kindergarten und an der Grundschule in Poppenlauer und einen an der Mittelschule in Maßbach.

Um die Hortbetreuung an einem Ort zu zentralisieren, sei ein Neubau an der Grundschule in Poppenlauer für 100 Kinder geplant. Die Baukosten betragen 2,7 Millionen Euro, 1,7 Millionen Förderung sind von der Regierung zugesagt. Da nur 80 Plätze gefördert werden, kam aus der Mitte des Rannunger Gemeinderates der Vorschlag, dass die Gemeinden Rannungen und Thundorf eigene Förderanträge stellen.

Auch Ferienbetreuung

"Das Personal ist gut ausgebildet, es gibt eine Hausaufgabenbetreuung und auch Ferienbetreuung und mittags ein warmes Essen aus der Küche des Kindergartens", betonte Klement. Auch über die finanzielle Beteiligung der Gemeinde Rannungen an dem Kinderhort in Poppenlauer wurde geredet. Bürgermeister Klement stellte entweder eine Einmalzahlung oder einen jährlichen Beitrag der Gemeinde in den Raum. "Die jährliche Zahlung ist am günstigsten für uns", hob Bürgermeister Fridolin Zehner ( CSU ) hervor und betonte, dass die Gemeinde Rannungen die Aufgabe der Hortbetreuung schon wegen der fehlenden Räumlichkeiten nicht übernehmen könne. Entschieden wurde noch nichts.

Auf der Tagesordnung stand auch der Sachstand der Planung für die Sanierung der Mehrzweckhalle. Bürgermeister Zehner informierte über ein Gespräch mit dem Architekten wegen der Förderung durch den Freistaat. Der sportliche Bereich werde nicht gefördert, nur der kulturelle, betonte er. Geplant ist, dass die Bühne nun im Zuge der Sanierung nach außen angebaut werden soll. Steffen Winterbauer ( CSU /FW) schlug vor, aus Zeitgründen den für die Sanierung notwendigen Bauantrag bald einzureichen.

Aus der Mitte des Gemeinderates war vorgeschlagen worden, einen Bauausschuss zu installieren. "Arbeitskreise sind für mich die bessere Lösung, da das eine formlose Sache ist", meinte dazu Fridolin Zehner und erinnerte daran, dass die Arbeit im Arbeitskreis für die Mehrzweckhalle gut gelaufen sei.

In der Abstimmung schlossen sich zehn Gemeinderäte dem Vorschlag des Bürgermeisters an, auf einen Bauausschuss zu verzichten und dafür mit Arbeitskreisen zu arbeiten. Zwei Gemeinderäte stimmten dagegen.

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