Burkardroth

Im steten Einsatz für die Senioren

Antje Rink von der Koordinationsstelle für Seniorenfragen im Landratsamt Bad Kissingen und Burkardroths 1. Bürgermeister Daniel Wehner beim  ersten Treffen der Beauftragten für die Seniorenarbeit im Landkreis Bad Kissingen. Foto: Bianca Volkert       -  Antje Rink von der Koordinationsstelle für Seniorenfragen im Landratsamt Bad Kissingen und Burkardroths 1. Bürgermeister Daniel Wehner beim  ersten Treffen der Beauftragten für die Seniorenarbeit im Landkreis Bad Kissingen. Foto: Bianca Volkert
| Antje Rink von der Koordinationsstelle für Seniorenfragen im Landratsamt Bad Kissingen und Burkardroths 1. Bürgermeister Daniel Wehner beim ersten Treffen der Beauftragten für die Seniorenarbeit im Landkreis Bad ...

Beim ersten Treffen der Beauftragten für die Seniorenarbeit im Landkreis Bad Kissingen in Burkardroth unterstrich der hiesige 1. Bürgermeister Daniel Wehner mit dem aktuellen Bericht über den demografischen Wandel in der Marktgemeinde Burkardroth das Gesamtbild im Landkreis Bad Kissingen. Eingeladen zum Treffen hatte Antje Rink von der Koordinationsstelle für Seniorenfragen, Landratsamt Bad Kissingen. Die Gastgeber, Elmar und Zenzi Brehm aus Burkardroth , hatten das Pfarrheim gemütlich hergerichtet - trotz Corona-Abstand und geöffneten Fenstern.

Junge Familien halten und Senioren das Wohnen im Alter in Burkardroth zu ermöglichen, sei Wehner sehr wichtig. Seit dessen Amtsantritt im Mai 2020 bekomme jeder Neubürger einen Apfelbaum - inzwischen wurden 33 Bäume gepflanzt. Dringender Handlungsbedarf sei bei den Senioren angesagt. Betreuung im Alter, Versorgung vor Ort, was tun gegen Vereinsamung, Barrierefreiheit zur Teilnahme am gesellschaftlichen Leben und vieles mehr müsse überdacht werden.

Es kamen nicht nur neu gewählte, sondern auch wiedergewählte Seniorenbeauftragte zum Treffen. Zu den "alten Hasen" mit viel Erfahrung zählen beispielsweise Helmut Beck (Vorsitzender des Senioren- und Behindertenbeirats Stadt Bad Kissingen ) und Manfred Manger (Vorsitzender der Senioren Union Oberthulba).

Bindeglied und Lotse

Die gewählten Vertreter des Seniorenbeirates stellen eine ehrenamtliche und parteineutrale Interessenvertretung, die als Bindeglied zwischen Senioren und Behinderte in den Kommunen fungieren. Der Beirat vertritt grundsätzlich deren Interessen und nimmt Stellungnahme zu baulichen Veränderungen bei Straßen, Verkehrsplanung, Stadtentwicklung , Schaffung von Einrichtungen und gibt Empfehlungen zur Verbesserung der Lebensbedingungen. Die Mehrheit der Seniorenbeauftragten verstehen sich als Lotsen, die bei Fragen von Hilfesuchenden an fachkundigen Stellen weiterleiten. Ihre wesentliche Aufgabe liegt im Organisieren von Unternehmungen und Vortragsangeboten und allem was möglich und wichtig ist, um der Vereinsamung, eines der häufigsten Probleme im Alter , entgegenzuwirken.

Viele Stadt- oder Gemeinderäte wurden berufen

Bad Brückenau stellt den Stadtrat Heribert Übelacker als Referent für Senioren und Vorsitzenden des Seniorenbeirats. Gemeinderätin Barbara Schulze (Bad Bocklet) freut sich über die Aufgaben als Seniorenbeauftragte. Mottens 2. Bürgermeisterin Ute Becker wird als Seniorenbeauftragte von Carmen Ruppel unterstützt, die ihren Beruf zum Hobby machte und in verschiedenen kirchlichen Bereichen zum Wohle der Senioren mitwirkt.

Oberleichtersbach bestimmte die Gemeinderätin Sabine Fröhlich. Silvia Dörfler, Gemeinderätin aus Aura, ist begeistert von der guten Zusammenarbeit mit dem vorausschauenden 1. Bürgermeister Thomas Hack . Ramsthals Gemeinderat Klaus Kemmer berichtete, was mit Engagement zu bewerkstelligen ist. Ihm zur Seite stehen zwei weitere Seniorenbeauftragte.

Auch Ehrenamtliche aus den Pfarreien waren vertreten, wie Hannelore Schuhmann aus Oberleichtersbach-Modlos aus der Seniorenarbeit . Aus der Pfarreiengemeinschaft Hammelburg berichtete Wolf-Dieter Bogner aus 50 Jahren Erfahrung in der Seniorenarbeit vor Ort und auf Dekanatsebene. Für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement wurde er kürzlich mit der Ehrennadel des Bistums Würzburg ausgezeichnet. Ebenfalls aus der Hammelburger Seniorenarbeit informierte sich Bianca Volkert über die künftigen Aufgaben. Gemeinsam mit Elfriede Dickert, die aus der Pflegedienstleitung kommt, stellen sie die Doppelspitze des gewählten Senioren- und Behindertenbeirats. Helga Eger soll künftig als Bindeglied für Rannungen zur Verfügung stehen.

Antje Rink war sehr erfreut, dass wirklich aus allen Ecken des Landkreises Seniorenvertretungen der Einladung folgten. Nach der Kommunalwahl zeige sich die positive Entwicklung darin, dass wieder mehr Kommunen Beauftragte benannt haben. Letztendlich bleibe der Appell an alle, dass es nicht nur darum gehe, eine oder einen "Verantwortlichen" zu finden, sondern dass im Gemeindeleben ein Interesse daran bestehen sollte, auf die Bedürfnisse der älteren Menschen zu achten und entsprechende Angebote zu unterbreiten. Ein Budget für Seniorenarbeit gehöre übrigens genauso dazu, wie das Vorhalten von Veranstaltungsräumen oder das Hinzuziehen beim Erstellen von Bebauungsplänen.

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