Theinfeld

In Theinfeld: Ein Ständchen vor dem Anwesen

Beim "Hofriedspielen" zog die Trachtenkapelle Theinfeld von Haus zu Haus. Alle Gehöfte und Anwesen wurden aufgesucht und den Bewohnern ein zünftiges "Kirchweih-Ständchen" gespielt.
Der traditionelle Rundgang (Hofried) geht von Haus zu Haus und wurde ab 1969 von der Trachtenkapelle, in diesem Jahr zum 50. Mal, durchgeführt. Foto: Philipp Bauernschubert       -  Der traditionelle Rundgang (Hofried) geht von Haus zu Haus und wurde ab 1969 von der Trachtenkapelle, in diesem Jahr zum 50. Mal, durchgeführt. Foto: Philipp Bauernschubert
| Der traditionelle Rundgang (Hofried) geht von Haus zu Haus und wurde ab 1969 von der Trachtenkapelle, in diesem Jahr zum 50. Mal, durchgeführt. Foto: Philipp Bauernschubert

Die "Thefelder Kermes" fand wieder am vergangenen Wochenende statt. Einer der Höhepunkte war das "Hofriedspielen" am Montag, bei dem die Trachtenkapelle Theinfeld von Haus zu Haus zog.

Start der Kermes war am Samstag mit der bekannt guten Küche und einem Tanzabend im Musikheim, während am Kirchweihsonntag nach dem Festgottesdienst die Trachtenkapelle, unter der Leitung von Pius Ziegler, in der Dorfmitte das traditionelle Standkonzert spielte. Wie das Standkonzert, gilt auch der Friedhofsgang am Nachmittag als feste Veranstaltung an der Theinfelder Kirchweih .

Extra Urlaubstag genommen

Am Montag nahmen viele Musikanten der Trachtenkapelle Theinfeld einen Urlaubstag, denn sie wollten beim "Hofriedspielen" dabei sein. Sogar Mauerermeister Peter Saal aus Thundorf, der sich vor kurzem wieder der Trachtenkapelle angeschlossen hat, zog es vor, mitzuspielen denn auf der Baustelle zu sein. Aber auch mehrere frühere aktive Musiker waren zum Teil angereist und dabei, was den Stellenwert der Hofried im Jahresprogramm heraushebt. Dabei kamen die Musikanten untereinander auch ins Gespräch, wie es doch früher war, als Theinfeld mit knapp 200 Einwohnern sogar zwei Kapellen hatte, so der Vorsitzende Thomas Schmitt .

Trachtenkapelle richtet Kirchweih aus

Armin Schmitt erinnerte sich noch daran, dass die Kapelle früher viel mehr bei Musikfesten präsent war, manchmal sogar am Freitag zum Kommers und am Sonntag dann zum Festzug.Wenn auch Gastspiele weniger geworden sind, die Ausrichtung der Kirchweih bleibt der Trachtenkapelle aber vorbehalten.

Der traditionelle Rundgang (Hofried) geht von Haus zu Haus und wurde ab 1969 von der Trachtenkapelle, in diesem Jahr zum 50. Mal, durchgeführt. Das Hofriedspielen begann um 9 Uhr, und es herrschte reges Leben in dem kleinen Ort. Bis über den Dürrnberg hinüber hörte man die Musik, und alle Bewohner bereiteten sich auf das Kommen der Kapelle vor. Alle Gehöfte und Anwesen wurden aufgesucht und den Bewohnern ein zünftiges "Kirchweih-Ständchen" gespielt. Dieser Rundgang endete gegen 17 Uhr. Dann begann im voll besetzten Musikheim das Kesselfleischessen und damit auch der Ausklang der diesjährige Kirchweih .Für die Musikanten waren es drei stressige Tage, die aber, und das ist man in Theinfeld gewohnt, gut über die Runden gebracht wurde.

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