Fuchsstadt

Interesse an Photovoltaikanlagen ist groß

Die Nachfrage nach dem Vortrag über Photovoltaikanlage in Fuchsstadt war groß. Wegen Corona durften jedoch nur 60 Interessierte kommen. Deshalb soll es im Februar eine Wiederholung geben.
Allianzmanager Holger Becker (von links), Bürgermeister René Gerner sowie die beiden Solarbotschafter Theo Hein und Norbert Jenkner freuten sich über das große Interesse an dem Vortrag.  Foto: Anke Barthel       -  Allianzmanager Holger Becker (von links), Bürgermeister René Gerner sowie die beiden Solarbotschafter Theo Hein und Norbert Jenkner freuten sich über das große Interesse an dem Vortrag.  Foto: Anke Barthel
| Allianzmanager Holger Becker (von links), Bürgermeister René Gerner sowie die beiden Solarbotschafter Theo Hein und Norbert Jenkner freuten sich über das große Interesse an dem Vortrag. Foto: Anke Barthel

"In der Gemeinde Fuchsstadt werden immer mehr Photovoltaikanlagen installiert - während man im Jahr 2018 insgesamt 77 solcher Anlagen auf unseren Dächern finden konnte, waren es ein Jahr später bereits 84. Auch im Jahr 2020 zeigt die Tendenz weiter nach oben. Zusätzlich unternimmt die Kommune hier Anstrengungen, Photovoltaikanlagen auch auf Dächern kommunaler Gebäude zu montieren". Mit diesen Aussichten eröffnete Fuchsstadts Bürgermeister René Gerner, den Vortragsabend "Macht die Dächer voll - Photovoltaikanlagen auf Altort-Wohnhäusern und in der Siedlung" mit den Solarbotschaftern Norbert Jenkner und Theo Hein vom Bund Naturschutz.

60 Interessierte hatten sich dazu im Mehrgenerationenhaus Eulentreff eingefunden, coronabedingt mit Voranmeldung und Hygienekonzept. Organisiert wurde die Veranstaltung im Rahmen der Innenentwicklungsreihe "Mitten im Ort - mitten im Gespräch" gemeinsam von der Allianz Fränkisches Saaletal, den Städtischen Volkshochschulen Bad Kissingen-Hammelburg, dem Bund Naturschutz (Kreisgruppe Bad Kissingen) sowie dem Innenentwicklungsmanagement des Landkreises Bad Kissingen.

Das Für und Wider

In ihrem Vortrag spannten die Solarbotschafter Norbert Jenkner und Theo Hein einen weiten Bogen von der Notwendigkeit der Nutzung regenerativer Energien zur Unterstützung der Erreichung der Klimaziele bis hin zu technischen Einzelheiten der Anlagen und Kosten-Nutzen-Rechnungen. Zudem erörterten sie das Für und Wider von Energiespeichern und informierten über Förderprogramme. Fragen zum Denkmalschutz , zur Verschattung, zur Einspeisung ins Netz sowie zur sinnvollen Dimensionierung und Ausrichtung der Dachflächen wurden ebenso beantwortet. So sind auch Dächer in Ost-West-Ausrichtung gut geeignet und können sogar besser über den Tag verteilt die Sonnenenergie nutzen als rein nach Süden ausgerichtete Dächer. Anhand eines Solarmoduls veranschaulichten die Referenten zudem die Nutzungsmöglichkeiten der kostenlosen und CO2-neutralen Sonnenenergie. Auch eine sogenannte "Guerilla-Anlage", ein Solarmodul für den Balkon oder die Terrasse , wurde vorgestellt.

Die Aufgabe der Solarbotschafter ist eine kostenlose, unverbindliche und neutrale Beratung ohne finanzielle Interessen über die Möglichkeiten von Photovoltaik-Anlagen auf Hausdächern, den erzielbaren Ertrag, Investitionskosten und Fördermöglichkeiten - immer abgestimmt auf die vor Ort bestehende Situation. Eigentümer sollen nach der Beratung in der Lage sein, kompetent Angebote einzuholen und die ideale Lösung für ihr Dach und ihre Bedürfnisse zu finden. Bisher wurden mehr als 150 solcher Beratungen in der Region durchgeführt. Bei Interesse kann sich jeder unter Tel.: 09741/9370379 oder Mail an info@netzwerksolar-bn.de melden.

Wiederholung im Februar 2021

Aufgrund der aktuellen Corona-Bestimmungen konnten leider nicht alle Interessierten an der Veranstaltung teilnehmen, da die maximale Teilnehmerzahl beschränkt war. Deshalb wird der Vortrag voraussichtlich im Februar 2021 wiederholt und im Programm der Volkshochschule wieder angeboten. Bereits jetzt können sich Interessierte unter Tel.: 09732/902434 unverbindlich vormerken lassen. Sie werden dann informiert und können sich einen Platz sichern. Unter www.immobilien.landkreis-badkissingen.de und www.fraenkisches-saaletal.de gibt es weitere Infos zu Fördermöglichkeiten.red

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