Aura an der Saale

Investitionen bedeuten für Aura einen Sprung nach vorne

Sechs Jahre lag wurde in Aura gebaut, gebaggert, gegraben. Jetzt ist der erste Bauabschnitt abgeschlossen. Das hat die Gemeinde gefeiert.
Das geschäftige Treiben in der kleinen Gemeinde während der Bauphase stellten die Kindergartenkinder nach.Winfried Ehling       -  Das geschäftige Treiben in der kleinen Gemeinde während der Bauphase stellten die Kindergartenkinder nach.Winfried Ehling
Das geschäftige Treiben in der kleinen Gemeinde während der Bauphase stellten die Kindergartenkinder nach.Winfried Ehling
Die größte Investition seit sechs Jahrzehnten ist geschafft: Bestehend aus mehreren Einzelprojekten - der Dorferneuerung , Straßen- und wasserbaulichen Maßnahmen , der Herstellung eines Naturschwimmbads, dem Ausbau des Radwegs und der Sanierung des Kindergartens - verbaute die kleine Saaletalgemeinde in den vergangenen sechs Jahren rund 7,7 Millionen Euro.Das galt es zu feiern.
Natürlich konnte die Kommune diese gewaltige Summe nicht alleine schultern. Es bedurfte der Hilfe staatlicher Institutionen wie des Amts für Ländliche Entwicklung (ALE), des Wasserwirtschaftsamts (WWA) Bad Kissingen und des Staatlichen Bauamts Schweinfurt, die rund sechs Millionen Euro Zuschüsse auf den Weg brachten, um diese Infrastrukturmaßnahmen zu realisieren und "Aura für die Zukunft fit zu machen", wie dies Bürgermeister Thomas Hack in seiner Begrüßung formulierte.
Doch das Ende der Fahnenstange ist noch nicht erreicht, denn die Dorferneuerung geht weiter. Projekte im Inner-Ort und im Umgriff der Festhalle stehen in den nächsten zwei Jahren zur Verwirklichung an.


Ein glücklicher Bürgermeister

Mit dem Ende des ersten Bauabschnitts sei Aura, das mit der ausführenden Baufirma Hell "eine echte Partnerschaft einging", ins 21. Jahrhundert gerutscht, freute sich Hack, der "heute ein glücklicher Bürgermeister ist", wie er feststellte.

Sein Dank galt allen, die die Maßnahmen finanziell, planerisch und ausführend unterstützten - und natürlich den Ortsbürgern für Verständnis und Geduld.
Den Kindern aus dem Kindergarten St. Laurentius gebührte der erste Auftritt bei der festlichen Feier am "Schafhof". Als Bauarbeiter-Kolonne stellten sie singend die Arbeitsphasen dar mit dem Refrain "Ich bau hoch, ich bau tief, immer gerade, niemals schief". Auf Schrifttafeln zeigten sie die Einzelprojekte, die teils lange Umwege in den Kindergarten verursachten - besonders für die Wittershausener Kinder.


Eine Meisterleistung

Staatssekretär Gerhard Eck sprach von einer "Meisterleistung", die einer konzertierten Aktion aus aktiven Bürgern, den Entscheidungen des Gemeinderats, den beteiligten Ämtern und der ausführenden Baufirma entstamme. Die Bereitstellung von Mitteln für solche Maßnahmen ermögliche letztlich der Finanzausgleich. "Hier ist ein vorzügliches Werk zum Wohle Auras gelungen", betonte er.
"Eine enorme Entwicklung", für die er seine Glückwünsche überbrachte, sah Landtagsabgeordneter Sandro Kirchner in der kleinen Gemeinde; den Gemeinderat gratulierte er zu mutigen Entscheidungen, den Bürgern zu ihrer Toleranz während der Bauphase. Die involvierten Ämter nannte er "Botschafter für solche Fortschritte".
Mit Blick auf die Positionierung des Landkreises im Rahmen einer deutschlandweiten Studie zur Lebensqualität - der 32. Platz unter mehr als 400 Kommunen - galt das Lob von Landrat Thomas Bold dem bürgerschaftlichen Engagement und der gemeinschaftlichen, hervorragenden Leistung der Ämter, Planer und Gemeinde.
Der Leiter des Amts für Ländliche Entwicklung , Ottmar Porzelt, bestätigte die funktionierende Kooperation. "Wir sind gerne dabei wenn die Bürger mitziehen und die Kommune einen Teil der Kosten tragen kann", versicherte er mit Blick auf die nächsten beiden Jahre, in denen das ALE Mittel für die weitere Dorferneuerung zur Verfügung stellen kann".
Bernd Müller vom gleichnamigen Planungsbüro, dem auch die Baustellenleitung oblag, zollte dem Engagement der Arbeitskreise Anerkennung. Lob kam für effiziente Arbeit der Baufirma.
Zum Abschluss der offiziellen Übergabe nahm Carmen Scheb-Thiele die Segnung vor. Ihre Bitte um Gottes Segen galt allen, die in die Maßnahmen eingebunden waren wie auch den Werken, die den Kontakt der Menschen untereinander und ihr Wohlbefinden fördern sollen.
Der Bürgermeister lud anschließend alle Anwesenden zu einem Essen in die Festhalle ein.

Weitere Artikel

Schlagworte

  • Aura an der Saale
  • Bauabschnitte
  • Bauunternehmen
  • Bernd Müller
  • Bürger
  • Dorferneuerung
  • Festhallen
  • Gerhard Eck
  • Investitionen
  • Ländliche Entwicklung
  • Maßnahmen
  • Sandro Kirchner
  • Thomas Bold
  • Thomas Hack
Lädt

Schlagwort zu
„Meine Themen“

hinzufügen

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
0 0
Kommentar schreiben

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!