LKR Bad Kissingen

MP+Iraner brauchen Hilfe: "Wir wollen Freiheit"

Iraner und Iranerinnen sind vor den Repressalien in ihrem Heimatland in den Landkreis geflohen und bangen nun mit den Protestierenden vor Ort. Wie sie die aktuelle Situation erleben und was sie sich für die Zukunft wünschen.
Sahar und Mohammed mussten den Iran verlassen, weil sie Christen geworden sind - im Hintergrund steht schon der Weihnachtsbaum.       -  Sahar und Mohammed mussten den Iran verlassen, weil sie Christen geworden sind - im Hintergrund steht schon der Weihnachtsbaum.
Foto: Angelika Despang | Sahar und Mohammed mussten den Iran verlassen, weil sie Christen geworden sind - im Hintergrund steht schon der Weihnachtsbaum.

Zwei Koffer. Das ist alles, was Sahar und Mohammed aus ihrem Leben im Iran übrighaben. Sie waren gerade auf einer Messe für Bauingenieure in Berlin, als sie erfuhren, dass die iranische Polizei ihr Haus im Heimatland durchsucht. Der Grund: Sie sind einige Jahre zuvor vom Islam zum Christentum konvertiert. Heimlich hatte sich die christliche Gemeinde in ihrem Haus getroffen, um zusammen zu beten. Das wird im Iran als schwerwiegendes Verbrechen geahndet, Christen werden dort verfolgt, oft verhaftet oder sogar gefoltert. Seit drei Jahren sind Sahar und Mohammed nun in Münnerstadt, seit drei Jahren haben sie ...

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