Neuwirtshaus

Jagdturnier der Sportbogenschützen in Neuwirtshaus

Das Jagdturnier der Sportbogenschützen hat eher die Atmosphäre eines Familientreffens statt eines verbissenen Kampfes. Geschossen wird auf Gummitiere.
Aus Schweinfurt war der Langbogenschütze Andreas Gebhard angereist. In einer Gruppe mit anderen Wettkämpfern schießt er auf unserem Bild er gerade auf Reiher.Gerd Schaar
Aus Schweinfurt war der Langbogenschütze Andreas Gebhard angereist. In einer Gruppe mit anderen Wettkämpfern schießt er auf unserem Bild er gerade auf Reiher.Gerd Schaar

Wenn die Äcker abgeerntet sind und der Herbst sich ankündigt, dann ist für die Sportbogenschützen das Jagdturnier angesagt. Heuer trafen sich wieder rund 100 Teilnehmer aus Nordbayern und Hessen zum jährlichen Wettkampf mit Recourve-, Compound- und Langbogen.Und das nun schon zum 26. Mal.

Angelegt wurden die Pfeile auf Gummitiere, die vom lebensgroßen Bären bis zur Riesen- Hornisse reichten. Einige Kleintiere seien neu angeschafft worden, bestätigte Schützenmeister Armin Hahn. Denn der Verschleiß sei in diesem Bereich groß. "Nach ein bis zwei Jahren sind die Kleintiere durchgeschossen", sagte der Schützenmeister. So konnten die Pfeile heuer auch auf neue Schildkröten und Ratten angelegt werden. Länger halten die Großtiere wie zum Beispiel der Gummihirsch, der seit etlichen Jahren ein Ziel für die Bogenschützen ist.

Die meisten Teilnehmer kennen sich schon seit Jahren. So habe dieses Turnier statt eines verbissenen Kampfes eher den Charakter eines gemütlichen Treffens wie bei einer Großfamilie, erklärte Hahn vom veranstaltenden Verein Almrausch. Etwa 25 Helfer aus diesem Schützenverein waren mit den Vorbereitungen des Turniers und der kulinarischen Betreuung beschäftigt. Schon am Freitag ging es los mit der Aufstellung der Gummitiere, auf die am Sonntag geschossen wurde. Und für die Verpflegung war auch gesorgt.

Aus Schweinfurt war der Langbogenschütze Andreas Gebhard angereist. In einer Gruppe mit anderen Wettkämpfern schoss er gerade auf Reiher. Nacheinander landeten auch die Pfeile der anderen Schützen auf dem Gummitier oder unweit daneben. "Meine Pfeile erkenne ich an den Farben", sagte Gebhard. Optimal wäre es, mitten in das so genannte Kill zu treffen. Das sind konzentrische Zielkreise rund um die Herzgegend der künstlichen Tiere.

Mit ihren Compoundbogen traten Christian Hoffmann aus Bamberg und Meik Rudolf aus Bad Kissingen an. Die Compound-Klasse ist gewissermaßen die Hightec-Klasse bei den Bogen. Hochwertiges Material wie Carbon, ausgewogene Konstruktionen, flaschenzugähnliche Superkräfte und perfekte Zieleinrichtungen verleihen den Pfeilen aus dem Compoundbogen eine hohe Zielgenauigkeit und enorme Durchschlagskraft. Es ist daher nachvollziehbar, dass der Abstand zum Ziel für Compound größer ist als bei Recourve und Langbogen. "Das Turnier in Neuwirtshaus ist klasse, weil hier optimale Bedingungen herrschen", lobte Hoffmann. Deshalb komme er seit Jahren immer wieder gerne hier vorbei.

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