Hammelburg

Jeder Kilometer zählt

Wer beim AOK-Feuerwehrlauf teilnimmt, tut dreifach Gutes. Für die eigene Fitness, für die örtliche Feuerwehr und für den Wald.
Einmal Pfaffenhausen und zurück - das ergibt  für jeden Läufer fünf Kilometer. Je mehr Leute teilnehmen, desto mehr Gewinne gibt es für die Feuerwehr, der die Kilometer zugeschrieben werden. Welche das ist, kann sich der Läufer selbst aussuchen.       -  Einmal Pfaffenhausen und zurück - das ergibt  für jeden Läufer fünf Kilometer. Je mehr Leute teilnehmen, desto mehr Gewinne gibt es für die Feuerwehr, der die Kilometer zugeschrieben werden. Welche das ist, kann sich der Läufer selbst aussuchen.
Foto: Winfried Ehling | Einmal Pfaffenhausen und zurück - das ergibt für jeden Läufer fünf Kilometer. Je mehr Leute teilnehmen, desto mehr Gewinne gibt es für die Feuerwehr, der die Kilometer zugeschrieben werden.

Wer läuft, tut seiner Gesundheit Gutes. Unter dem Motto "Gemeinsam noch stärker" ist der 1. AOK-Feuerwehrlauf in Hammelburg gestartet. Dazu haben sich die AOK Bayern und der Landes-Feuerwehrverband zusammengeschlossen mit dem Ziel, die Gesundheit der Einsatzkräfte zu stärken und die Menschen im Freistaat fit zu machen.

"Für die Fitness eignet sich das Laufen ganz besonders. So können alle Läufer - ob Erfahrene oder Anfänger - ihr eigenes Tempo finden und sich immer wieder steigern", erklärte AOK-Direktor Frank Dünisch beim Treffen am Feuerwehr-Gerätehaus. "Jeder in Bayern kann mitmachen und dabei fit werden", fügte er an. Und das vier Wochen lang, denn für die Aktion können sich Teilnehmer bis zum 9. Oktober melden. Er muss sich lediglich einer Feuerwehr zuordnen.

Ab sofort können sich Laufwillige hier anmelden. Es zählt jeder Kilometer für die bei der Anmeldung ausgesuchte Feuerwehr. Denn je mehr Kilometer über die Zeit von vier Wochen gelaufen werden, desto mehr Gewinne gibt es. Niemand geht eine Verpflichtung ein. Jeder läuft, soviel er kann und meldet das dann auf eben dieser Website.

Nicht nur die Wehr profitiert von den gelaufenen Kilometern, sondern auch der Wald. Denn für die ersten 15 000 Läufer und Läuferinnen, die sich gemeldet haben, wird jeweils ein Baum im Bayerischen Staatsforst gepflanzt, diesmal in Sonthofen. Hier werden die 15 000 klimatoleranten Bäume eingesetzt. Da geplant ist, den AOK-Feuerwehrlauf als feste, jährliche Einrichtung zu etablieren, wächst so der Wald Stück für Stück.

Die ersten Läufer gingen nach einer Aufwärmphase mit Johannes Kiep, der AOK-Bewegungsfachkraft, an den Start. Los ging es am Feuerwehr-Gerätehaus. Dann lief die Route auf dem Fahrradweg durch die Saalewiesen nach Pfaffenhausen, dort zum Sportplatz, durch den Stadtteil und auf dem Radweg wieder zurück - an einem wunderschönen Spätsommerabend ein Genuss auf fünf Kilometern.

Jetzt braucht es nur viele Nachahmer. Denn die Feuerwehr freut sich auch über eine neue Gerätschaft, die dabei herausspringt. So war es bei der Premiere in Neumarkt eine neue Drehleiter für die Ortsfeuerwehr.

"Die Corona-Zeit ist mit etwas Bewegungsmangel verbunden. Dem wollen wir vorbeugen und zudem bei jungen Menschen das Interesse für die Feuerwehren wecken", erklärte Dünisch. Auch bei Kommunen und Bürgermeistern wurde geworben. Er hofft, dass sich die Aktion herumspricht. Kreisbrandrat Benno Metz , der beim Start in Neumarkt präsent war, erinnerte an den Kooperationsvertrag, der vor etwa zweieinhalb Jahren eingegangen wurde mit den Worten "wir haben die Vorreiterolle im Landkreis".

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